Schutzprofil des BSI für Smart Meter steht vor dem Abschluss

 

 

Am 27. Mai 2011 fand im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in Berlin die dritte und letzte Tagung zur Entwicklung des Schutzprofils für Smart Meter ("Intelligente Zähler") statt. Bereits im Vorfeld der Veranstaltung stellte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) den Teilnehmern aus den Bereichen Telekommunikation, Energie, Informationstechnik, Wohnungswirtschaft und Verbraucherschutz die aktualisierte Fassung des Schutzprofils für die Kommunikationseinheit eines Messsystems zur Verfügung, in die rund 400 Rückmeldungen aus der zweiten Kommentierungsrunde eingeflossen sind. Im Rahmen der Tagung in Berlin nahm das BSI zu diesen Kommentierungen Stellung und hörte die Verbände dazu an. Kern des Schutzprofils des BSI ist eine Bedrohungsanalyse sowie eine Beschreibung von Anforderungen zur Abwehr dieser Bedrohungen.

 

 

Nach Einarbeitung der erneuten Kommentierungen im Nachgang zur dritten Tagung wird das BSI das Schutzprofil für die Kommunikationseinheit eines Messsystems durch eine beauftragte anerkannte Prüfstelle evaluieren lassen und die zertifizierte Fassung voraussichtlich im September 2011 veröffentlichen.

 

 

Des Weiteren werden Interoperabilitätseigenschaften der Kommunikationseinheit in einer vom BSI vorangetriebenen Technischen Richtlinie geregelt.

 

Ein transparentes Kommentierungsverfahren ist auch hier wie bei der Entwicklung des Schutzprofils vorgesehen. Hierzu werden im August und im Dezember zwei Tagungen zur Entwicklung der Technischen Richtlinie in Berlin stattfinden. Einen ersten Ausblick zum Inhalt der Technischen Richtlinie erhielten die teilnehmenden Verbände bereits im Rahmen der Veranstaltung am 27. Mai.

 

Den aktuellen Stand des Schutzprofilentwurfs finden Sie hier .

 

 

Quelle: PM BSI

Smart Metering

Smart Metering gewinnt an Bedeutung und der Einsatz von Smart Meter Geräten bzw. intelligenten Zählern ist vorgegebenes Ziel der Politik. Entsprechende Normen und Sicherheitsanforderungen werden derzeit definiert und SmartMetering soll den Anbietern und Verbrauchern die intelligente Nutzung von Energie ermöglichen. Hauptziel ist der Aufbau von intelligenten Netzen, den SmartGrids , was ohne SmartMetering nicht denkbar ist.