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01

Jun

2011

Ein Markt im Umbruch: „Herausforderung 2020“ war Thema auf der ZMP

Görlitz auf der ZMP 2011 in Nürnberg Foto: Görlitz AG

Kein Gebiet der Energieversorgung hat es derzeit mit so großen Herausforderungen zu tun, wie der Bereich des Zählens, der Messung und der Abrechnung von Strom, Gas, Wasser und Fernwärme. Die Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes 2011 wirft seine Schatten voraus und so stand der diesjährige Fachkongress Zählen-Messen-Prüfen (ZMP) 2011 In Nürnberg unter dem Thema „Innovatives Metering – Herausforderung 2020“. Der Veranstalter hatte auch in diesem Jahr wieder hochkarätige Referenten eingeladen, die die große Besucherschaft in interessanten Vorträgen über den Markt und seine derzeitigen Chancen und Anforderungen informierten.


Der Kongress startete mit Vorträgen über die möglichen gesetzlichen Änderungen. Vertreter der Bundesnetzagentur, des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik und des Bundesverbandes für Energie- und Wasserwirtschaft nahmen zu den Neuerungen des EnWG-Entwurfs umfassend Stellung und bildeten somit die thematische Basis für die folgenden Fachbeiträge, die sich den Lösungen und Anwendungsregeln im Messwesen widmeten.


Zeit zum Austausch mit den Anbietern und Dienstleistern der Energiebranche boten die  Pausen und Kommunikationsabende in der Ausstellung. Namhafte Firmen präsentierten ihr Angebotsspektrum. Der Hauptsponsor der Veranstaltung, die GÖRLITZ AG aus Koblenz, war mit zwei Messeständen vertreten. IDSpecto, das neueste Produkt des Koblenzer Unternehmens, bildete den Mittelpunkt eines der beiden Austellungsflächen. Frank Blumensatt, Produktmanager IDSpecto, zeigte den Interessenten eine Live-Demo der neusten Generation von Softwarelösungen zum Erfassen, Verwalten, Speichern, Verarbeiten und Bereitstellen von Energiedaten aus intelligenten Messsystemen. Die Vorzüge des Produktes, gerade im Hinblick auf die bevorstehenden Änderungen im Messwesen, waren auch Thema seines Vortrages am zweiten Kongresstag, innerhalb eines der fünf verschiedenen Fachforen.


Die Veranstaltung endete mit einem Blick in die Zukunft: Im letzten Block der Veranstaltung „Zukunftsentwürfe“ referierte Ralf Hoffmann, Vice President der ESMIG (European Smart Metering Industry Group) in Brüssel, über die Standardisierung von Smart Metering. Er machte deutlich, warum es gerade in der heutigen Zeit wichtig ist, feste Standardisierungsregeln im Smart Metering  anzuwenden.


Die zahlreichen Kongressteilnehmer traten am Dienstagnachmittag, nach vielen informativen Vorträgen, Gesprächen und Eindrücken die Heimreise an. „Eine aufregende Zeit liegt vor uns. Wie aufregend es wirklich wird, davon konnten wir uns hier in Nürnberg ein Bild machen.“, kommentierte ein Kongressteilnehmer.  Auch für die Zukunft ist sicher: GÖRLITZ begleitet seine Kunden durch die bevorstehende Zeit der Neuerungen und bietet, natürlich auch darüber hinaus, innovative und konkrete Lösungen an. Langfristige Investitionssicherheit für die Kunden des Koblenzer Systemhauses ist fester Bestandteil der Unternehmensstrategie.

PM Goerlitz AG

Smart Metering

Smart Metering gewinnt an Bedeutung und der Einsatz von Smart Meter Geräten bzw. intelligenten Zählern ist vorgegebenes Ziel der Politik. Entsprechende Normen und Sicherheitsanforderungen werden derzeit definiert und SmartMetering soll den Anbietern und Verbrauchern die intelligente Nutzung von Energie ermöglichen. Hauptziel ist der Aufbau von intelligenten Netzen, den SmartGrids , was ohne SmartMetering nicht denkbar ist.