Görlitz auf der ZMP 2011 in Nürnberg Foto: Görlitz AG
Kein Gebiet der Energieversorgung hat es derzeit mit so großen Herausforderungen zu tun, wie der Bereich des Zählens, der Messung und der Abrechnung von Strom, Gas, Wasser und Fernwärme. Die Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes 2011 wirft seine Schatten voraus und so stand der diesjährige Fachkongress Zählen-Messen-Prüfen (ZMP) 2011 In Nürnberg unter dem Thema „Innovatives Metering – Herausforderung 2020“. Der Veranstalter hatte auch in diesem Jahr wieder hochkarätige Referenten eingeladen, die die große Besucherschaft in interessanten Vorträgen über den Markt und seine derzeitigen Chancen und Anforderungen informierten.
Der Kongress startete mit Vorträgen über die möglichen gesetzlichen Änderungen. Vertreter der Bundesnetzagentur, des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik und des Bundesverbandes für Energie- und Wasserwirtschaft nahmen zu den Neuerungen des EnWG-Entwurfs umfassend Stellung und bildeten somit die thematische Basis für die folgenden Fachbeiträge, die sich den Lösungen und Anwendungsregeln im Messwesen widmeten.
Zeit zum Austausch mit den Anbietern und Dienstleistern der Energiebranche boten die Pausen und Kommunikationsabende in der Ausstellung. Namhafte Firmen präsentierten ihr
Angebotsspektrum. Der Hauptsponsor der Veranstaltung, die GÖRLITZ AG aus Koblenz, war mit zwei Messeständen vertreten. IDSpecto, das neueste Produkt des Koblenzer Unternehmens, bildete den
Mittelpunkt eines der beiden Austellungsflächen. Frank Blumensatt, Produktmanager IDSpecto, zeigte den Interessenten eine Live-Demo der neusten Generation von Softwarelösungen zum Erfassen,
Verwalten, Speichern, Verarbeiten und Bereitstellen von Energiedaten aus intelligenten Messsystemen. Die Vorzüge des Produktes, gerade im Hinblick auf die bevorstehenden Änderungen im
Messwesen, waren auch Thema seines Vortrages am zweiten Kongresstag, innerhalb eines der fünf verschiedenen Fachforen.
Die Veranstaltung endete mit einem Blick in die Zukunft: Im letzten Block der Veranstaltung „Zukunftsentwürfe“ referierte Ralf Hoffmann, Vice President der ESMIG (European Smart Metering
Industry Group) in Brüssel, über die Standardisierung von Smart Metering. Er machte deutlich, warum es gerade in der heutigen Zeit wichtig ist, feste Standardisierungsregeln im Smart
Metering anzuwenden.
Die zahlreichen Kongressteilnehmer traten am Dienstagnachmittag, nach vielen informativen Vorträgen, Gesprächen und Eindrücken die Heimreise an. „Eine aufregende Zeit liegt vor uns. Wie
aufregend es wirklich wird, davon konnten wir uns hier in Nürnberg ein Bild machen.“, kommentierte ein Kongressteilnehmer. Auch für die Zukunft ist sicher: GÖRLITZ begleitet seine
Kunden durch die bevorstehende Zeit der Neuerungen und bietet, natürlich auch darüber hinaus, innovative und konkrete Lösungen an. Langfristige Investitionssicherheit für die Kunden des
Koblenzer Systemhauses ist fester Bestandteil der Unternehmensstrategie.
PM Goerlitz AG