Eine Potenzialanalyse vom Beratungsunternehmen Frontier Economics zeigt: Intelligente Zähler sind sinnvoll - vor allem, wenn die Kunden sie selbst aussuchen können.
Intelligente Stromzähler gehören in den Wettbewerb ! Wenn Kunden selbst entscheiden können, ob sie einen intelligenten Zähler haben möchten und welche technischen Möglichkeiten er
bieten soll, können sie damit die höchsten Effizienzpotenziale heben. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie von Frontier Economics. Das renommierte energiewirtschaftliche
Beratungsunternehmen hat im Auftrag von Yello Strom eine Potenzialanalyse durchgeführt, die analysiert, für welche Haushalte intelligente Stromzähler sinnvoll sind, um beim Stromsparen zu
helfen oder auch Verbrauch in kostengünstigere Zeiten zu verlagern.
Auch der Gesetzgeber plant, eine Potenzialanalyse für die Einführung von intelligenten Stromzählern in Auftrag zu geben - die Ergebnisse sollen bis spätestens September 2012 vorliegen. In der
aktuellen Potenzialanalyse von Frontier Economics ist deutschlandweit untersucht worden, wie die neue intelligente Zählertechnologie für Haushaltskunden aus volkswirtschaftlicher Sicht am
sinnvollsten in den Markt eingeführt werden kann. Die Studie kommt zu dem Ergebnis: Das funktioniert nicht durch Pflichteinführung, sondern nur über freien Wettbewerb. Yello Geschäftsführer Uli
Huener: "Der Handymarkt hat uns das erfolgreich vorgemacht. Wäre das Handy pflichteingeführt worden, hätten die Menschen heute nicht diese riesige Auswahl an Geräten, Funktionen und Tarifen -
sondern würden womöglich alle mit dem gleichen Handymodell telefonieren. Der Kunde soll doch entscheiden, was gut für ihn ist. Wer kann das besser als er selbst?"
Erkenntnisse der Studie von Frontier Economics:
- Intelligente Stromzähler sind gut für Deutschland: Bis zu 40
Prozent der deutschen Haushalte (ca. 16 Mio.) können damit in einer
Höhe Strom sparen oder effizienter nutzen, dass sich der Einbau
eines intelligenten Zählers lohnt - vorausgesetzt, sie können sich
den Zähler aussuchen, der ihre individuellen Bedürfnisse am besten
erfüllt.
- Eine Pflichteinführung intelligenter Stromzähler wäre
volkswirtschaftlicher Unsinn: Investitionen in Höhe von bis zu 4,5
Milliarden Euro würden "verpulvert" - denn für gut 60 Prozent der
Deutschen würden Pflichtzähler sich nicht lohnen.
- Zähler-Innovationen entstehen vor allem im Wettbewerb, einheitliche
Pflichtzähler hemmen den Fortschritt in der Zählertechnologie: Denn
nur im Wettbewerb haben die Kunden die Wahl und treiben so
Entwicklungen voran - und nur dann werden intelligente Zähler auch
genutzt.
- Komplette Wahlfreiheit bei intelligenten Stromzählern ist
die wirtschaftlichste und sinnvollste Marschroute - weil sie bei
den Kunden maximale Einsparungen ermöglicht - ganz nach den eigenen
Bedürfnissen!
Seit 2008 ist der Zähl- und Messmarkt vollständig liberalisiert. Yello bietet bereits seit Dezember 2008 bundesweit einen intelligenten Stromzähler an und hat damit das ehemalige Monopol des
Zählermarkts als erstes bundesweites Energieunternehmen aufgebrochen. Yello Strom ist eine Tochter der EnBW Energie Baden-Württemberg AG und gehört mit rund 1,1 Millionen Kunden zu den Top 10
Stromunternehmen in Deutschland. Quelle: PM
Die Studie steht zum Download im Internet bereit unter: www.frontier-economics.com