Die künftige Versorgung Deutschlands mit elektrischer Energie wird auf einem deutlich veränderten Energiemix beruhen. Dabei wird die Erzeugung und Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energiequellen kontinuierlich an Bedeutung gewinnen und eine immer wichtigere Rolle spielen. Gleichzeitig gehen Experten von einem weiterhin wachsenden Strombedarf aus. Der wachsende Strombedarf, die starken Fluktuationen unterworfene Erzeugung von Strom aus Wind- und Photovoltaik-Anlagen und die fortschreitende geographische Entkopplung von Stromerzeugung und Verbrauch stellen große Herausforderungen an die Stromübertragung und -verteilung. Um eine sichere Stromversorgung der Industrie und der Bevölkerung zu gewährleisten, ist es erforderlich, bestehende Strukturen zu ertüchtigen, aber auch neue Wege zu gehen. Ein wesentliches Element wird die Entwicklung leistungsfähiger Speichertechnologien und deren Integration in das Gesamtsystem sein.
Der Kongress „Energiespeicher - Technologien für die zukünftige Stromversorgung" am 30. Juni 2011 in Nürnberg stellt umfassend unterschiedliche Möglichkeiten der
Energiespeicherung und zukünftige Technologiepfade vor. Im Rahmen der begleitenden Fachausstellung präsentieren Unternehmen und Forschungsinstitute ihre Kompetenzen und Lösungen zu dieser
Thematik. An der
Ausstellung interessierte Firmen und Institute können sich noch bis zum 20. Mai bewerben.
Für den Einführungsvortrag konnte Prof. Dr. Martin Faulstich gewonnen werden. Der Inhaber des Lehrstuhls für Rohstoff- und Energietechnologie an der Technischen Universität München und Vorsitzende des Sachverständigenrats für Umweltfragen der Bundesregierung stellt beim Kongress „Energiespeicher - Technologien für die zukünftige Stromversorgung" neue Erkenntnisse über die Anforderungen an Energiespeicher als Voraussetzung für die Integration der Erneuerbaren Energien ins Stromnetz vor.