Mo
13
Feb
2012
Smart Metering Lösungen gesucht Foto: P.S.
Smart Metering Konzepte sollten schnell erarbeitet werden.
Energieversorger, die bisher noch kein Konzept zur Einführung von Smart Metern haben, drohen Verluste im Endkundenmarkt. Zu dieser Einschätzung kommt Tim Karnhof, Leiter Smart Metering der Trianel GmbH: „Zum einen können Dritte den Heimmarkt des Versorgers mit eigenen Produkten besetzen, zum anderen kann die Bundesnetzagentur wegen Verletzung gesetzlicher Vorgaben Zwangsgelder verhängen.“
Die Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes schreibt den Verteilnetzbetreibern in ihrer Rolle als Messstellenbetreiber vor, alle Kunden mit einem Jahresverbrauch von über 6.000 Kilowattstunden mit Smart Metern auszustatten. Diese Untergrenze bedeutet, dass auch viele Einfamilienhaushalte mit „intelligenten“ Messsystemen ausgestattet werden müssen. Ein flächendeckender Austausch, wie von der EU gewünscht, ist mit der 6.000 kWh-Grenze allerdings nicht sichergestellt.
„Überregionale Versorger werden nach unserer Einschätzung darauf bestehen, dass die Umrüstung unmittelbar nach Bekanntgabe des Schutzprofils durch das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie) und der Produktion der Systeme erfolgt“, erläutert Karnhof: „Spätestens 2013 werden nach unseren Berechnungen rund 5 Millionen Stromzähler ausgetauscht werden müssen.“ Nach Einschätzung von Trianel fehlt heute aber noch mehreren hundert Stromversorgern das technische und personelle Fundament, um den Zählertausch zu bewerkstelligen. Karnhof: „Hier laufen die Unternehmen, vornehmlich mittelständische Energieversorger und Stadtwerke, Gefahr, von einer scheinbar plötzlich hereinbrechenden Welle kalt erwischt zu werden.“ Denn anders als üblich, werde es bei der Einführung von Smart Metern nach aktuellen Gesetzeslage keinerlei Übergangsfristen geben.
Di
07
Feb
2012
das neue BPL-Gateway LGW200DR
Breitband-Powerline-Technik von PPC erfüllt Anforderungen des BSI-Schutzprofils
Die Power Plus Communications AG (PPC) aus Mannheim präsentiert auf der E-world energy & water 2012 (Halle 2, Stand 2-429) ihr Portfolio an echtzeitfähigen, IP-basierten Breitband-Powerline-Lösungen für intelligente Stromnetze (Smart Grids). Zwei Themen stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Auftritts von PPC. Zum einen bietet das Unternehmen eine Antwort auf die Herausforderung BSI-Schutzprofil: Damit die im Smart Grid übermittelten Daten vor Missbrauch geschützt sind, hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ein Schutzprofil mit hohen Anforderungen an den Datenschutz und die Datensicherheit formuliert. Das betrifft die verwendete Übertragungstechnologie und die Verschlüsselung genauso wie die Integrität der Daten und die Authentifizierung der Zähler.
Das Schutzprofil wird Grundlage der kommenden BSI-Zertifizierung sein.
Die von PPC angebotene Breitband-Powerline-Kommunikationstechnologie ist bereits heute BSI-ready und bietet ein hohes Maß an Investitionssicherheit. Zum anderen feiert das neue BPL-Gateway LGW200DR mit integrierter RS485 Schnittstelle Premiere. Bei Smart Grids mit BPL-Technik bilden diese Gateways nicht nur die kommunikative Verbindung zwischen Smart Metern und Energieversorgern, sondern können nahtlos alle Smart-Home-fähigen Geräte und Anwendungen aus dem Home Area Network (HAN) des Verbrauchers in das Wide Area Network (WAN) der Niederspannungsnetze einbinden. Erst auf dieser Grundlage sind weitere Smart Grid-Szenarien wie intelligente Gerätesteuerung und ein flexibles Lastmanagement realisierbar.
Do
02
Feb
2012
Dr. Thomas Goette, CEO von GreenPocket
VOLTARIS und GreenPocket geben Partnerschaft bekannt:
Aufgrund der hohen Komplexität der Smart Meter-Infrastruktur sind Energieversorger auf kompetente und starke Partner angewiesen. „VOLTARIS Smart Metering ist ein stabiles und verlässliches Komplett-Paket. Von der Bereitstellung der intelligenten Zähler über die Kommunikation der Daten bis zur Datenaufbereitung für Haushaltskunden, Gewerbekunden und Kunden mit einer Photovoltaik-Anlage ist in dieser Lösung alles enthalten“, erläutert Dr. Thomas Goette, CEO von GreenPocket . „Umso mehr freuen wir uns, dass ein Experte wie VOLTARIS bei der Visualisierung auf uns vertraut.“
Auch Karsten Vortanz, ebenfalls Geschäftsführer der VOLTARIS GmbH, zeigt sich überzeugt von der neuen Zusammenarbeit: „Die technologische Substanz und Innovationskraft haben den Ausschlag für GreenPocket gegeben. Zurzeit ist am Markt nichts Vergleichbares zu finden. Und auch unsere Kunden sind sehr zufrieden mit der Aufbereitung der Verbrauchsdaten. Das belegen die steigenden Nachfragen nach Smart Home-Lösungen und die guten Downloadzahlen unserer neuen App.“
Fr
13
Jan
2012
Dr. Michael Laskowski, RWE Deutschland - Projektleiter E-DeMa, Renate aus der Beek, Bürgermeisterin Mülheim an der Ruhr Foto: RWE
Die 700 Teilnehmer des Feldversuchs zum intelligenten Stromverbrauch in Mülheim-Saarn stehen fest.
Bürgermeisterin Renate aus der Beek zog heute im RWE Energieladen aus einer zur Lostrommel umfunktionierten Waschmaschine unter notarieller Aufsicht die Namen der letzten 80 Teilnehmer für das Teilprojekt des Feldversuchs. Sie erhalten neben einem intel-ligenten Stromzähler mit Schnittstelle zum heimischen PC jeweils zwei speziell entwickelte Elektrogeräte vom Projektpartner Miele. Die Verlosung von Waschmaschinen, Spülmaschinen und Trocknern war notwendig geworden, weil sich deutlich mehr Haushalte für diesen Testbestandteil gemeldet hatten als Geräte zur Verfügung stehen. Dieser Praxistest ergänzt das von RWE Deutschland geführte und bundesweit einmalige Projekt „Mülheim zählt“: Noch in diesem Jahr sollen in der Ruhrgebietsstadt mehr als 100.000 intelligente Stromzähler eingebaut sein; damit wird Mülheim an der Ruhr zur ersten größeren deutschen Stadt, in der flächendeckend Haushalte mit Smart-Meter-Geräten ausgestattet sein werden.
Fr
13
Jan
2012
Die Wirtschaftwoche und die Unternehmensberatung Roland Berger haben GreenPocket– als einziges Unternehmen aus dem Bereich „Smart Metering
& Smart Home“ – zu einem der „grünen Pioniere“ in Deutschland gewählt. Unter dem Titel „Grüne Zukunft“ werden in der aktuellen Ausgabe (01/12) der Wirtschaftswoche die 30 deutschen
Unternehmen mit den besten Aussichten im Zukunftsmarkt „Grüne Technologien“ vorgestellt.
In die engere Auswahl kamen nur Unternehmen, die bereits mit Wagniskapital finanziert sind, deren Produkte überzeugen und die zudem einen grünen Wachstumsmarkt bedienen. Um die 30 „grünen
Pioniere“ zu bestimmen, haben die Wirtschaftswoche und Roland Berger Strategy die Geschäftsmodelle der Unternehmen analysiert und deren Geschäftsführer eingehend interviewt.
Do
17
Nov
2011
EANDIS und INFRAX haben Dr. Neuhaus Telekommunikation den Zuschlag erteilt, Communication Gateways für ein Smart Metering Pilot Projekt in Flandern/Belgien zu liefern. Das Gateway ermöglicht die automatisierte, bidirektionale Kommunikation zwischen dem zentralseitigen System und Elektrizität- sowie Gaszählern verschiedenster Hersteller. Der Roll-Out der ca. 36.000 Gateways ist für das Jahr 2012 geplant.
EANDIS und INFRAX sind flämische Verteilnetzbetreiber. EANDIS betreibt über 2,5 Millionen Messpunkte für Strom und 1,5 Millionen für Gas; INFRAX betreibt über 700.000 Messpunkte für Strom und 280.000 für Gas. Beide Firmen engagieren sich bereits seit Anfang 2009 im Bereich Smart Metering. Dieses aktuelle Pilotprojekt ist der nächste Schritt in Richtung eines großflächigen Roll-Out.
Di
04
Okt
2011
HafenCity Hamburg GmbH kooperiert mit Vattenfall beim Energiesparen.
Mit einem „Energiespartag“ haben die HafenCity Hamburg GmbH und der Hamburger Netzbetreiber Vattenfall einen gemeinsamen Impuls zu einem ressourcenschonenderen Energieverbrauch gegeben. Die HafenCity Hamburg GmbH ist damit der erste Kooperationspartner in Deutschland, auf den eine im Unternehmen Vattenfall erfolgreich getestete Energiesparinitiative ausgeweitet wird. Im Fokus des Projekts stehen potenzielle Energieeinsparungen, also Strom und Gas, in Büroräumen.
Den Grundbaustein bilden intelligente Zähler, sogenannte Smart Meter, die detaillierte Informationen zum Stromverbrauch liefern und, im Gegensatz zu bisherigen Zählern, den Abruf der Daten über einen längeren Zeitraum ermöglichen.
Fr
05
Aug
2011
Mit der Übernahme der CAIGOS GmbH zum 01.01.2011 und der GÖRLITZ AG zum 15.07.2011 hat sich die IDS-Gruppe grundlegende Technologien im Bereich GIS und Smart Metering gesichert. Ziel ist, den
Verteilnetzbetreibern von Elektrizität und Gas ganzheitliche Lösungen für Smart Grid/Metering anbieten zu können. Das bedeutet, alle Komponenten für den technischen Netzbetrieb - von der
Netzplanung, über die Netzführung bis hin zum Entstörungsprozess und dem Zählerwesen - kommen zukünftig aus einer Hand. Und das integriert und höchst effektiv, denn Probleme, wie doppelte
Kommunikationsinfrastrukturen und aufwendige Schnittstellen zwischen den zentralen IT-Systemen für die Netzführung und der Zählerauslesung sollen damit bald der Vergangenheit angehören. Das wird
zu Kosteneinsparungen führen, welche die Energieversorger und auch die Energieverbraucher bereits heute erwarten.
Smart Grid und Smart Metering sind die Resultate aus dem gesellschaftlichen und gesetzlichen Willen, sich von der Kernenergie zu lösen, die Erneuerbare Energieerzeugung auszubauen und
mehr Wettbewerb in den Energiemarkt zu bringen.
Mi
03
Aug
2011
Die Stadtwerke Hannover AG und E.ON Avacon AG haben für ihr Gemeinschaftsunternehmen Metegra GmbH zwei weitere Partner gefunden. Die Mainova Service Dienste GmbH (MSD), Tochterunternehmen der Mainova AG, Frankfurt am Main, und die CentraPlus GmbH (CPG), Tochterunternehmen der N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg, sollen rückwirkend zum 1. Januar 2011 gleichberechtigte Gesellschafter des im Jahr 2000 gegründeten Unternehmens mit Sitz im niedersächsischen Laatzen werden.
Di
02
Aug
2011
Simon Löffler wird in den Vorstand der GÖRLITZ AG berufen
Die personellen Umstrukturierungen im Vorstand der GÖRLITZ AG sind abgeschlossen: Zukünftig wird der Vorstandsvorsitzende Ralf Hoffmann gemeinsam mit Norbert Bartsch (Technischer Vorstand) und dem neuen Mitglied Simon Löffler das Unternehmen leiten. Nach dem Verkauf der Mehrheitsanteile der GÖRLITZ AG an die IDS Gruppe in Ettlingen scheidet Martin Görlitz aus dem Vorstand aus.
Simon Löffler (35) wird als kaufmännischer Vorstand die wirtschaftliche und finanzielle Ausrichtung des Koblenzer Spezialisten für Metering-Systeme verantworten. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe in diesem mir bekanntem und spannenden Umfeld“, betont er. Zuletzt betreute er, im Rahmen seiner Tätigkeit als Vorstand des bisherigen Hauptaktionärs bfu AG, die Übernahmeverhandlungen zwischen IDS GmbH und der GÖRLITZ AG. Im Einvernehmen mit dem neuen Eigentümer aus Ettlingen wird er zum 01. August 2011 seinen Posten besetzen. „Wir freuen uns, dass uns Herr Löffler zukünftig kompetent bei unserer Vorstandsarbeit unterstützen wird“, lobt Ralf Hoffmann die Entscheidung des Aufsichtsrates. „Simon Löffler hat viele Erfahrungen im Führen von Unternehmen und kennt die GÖRLITZ AG aus seinen bisherigen Tätigkeiten. Außerdem weiß er um die Anforderungen, die an eine erfolgreich im vielschichtigen Energiemarkt agierende Firma gestellt werden“, begründet er.
Mo
01
Aug
2011
E.ON, Schleswig-Holstein Netz AG, Fachhochschule Westküste und Fraunhofer Anwendungszentrum Systemtechnik sehen in Pellworm den idealen Ort, um die Energiewelt der Zukunft im kleinen, überschaubaren Maßstab zu realisieren. Das ist das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie, in der Pellworm ideale Voraussetzungen für eine Vorreiterrolle für den Aufbau eines integrierten Energiesystems zugesprochen werden. Denn auf der Insel gibt es heute schon eine große Anzahl von regenerativen Erzeugungsanlagen, die deutlich mehr Strom erzeugen als auf der Insel benötigt wird und eine entsprechende Netzinfrastruktur.
Fr
29
Jul
2011
Seit 2008 fördert das Programm "E-Energy" Smart Grids made in Germany.
In ressortübergreifender Partnerschaft zwischen Bundeswirtschafts- und Bundesumweltministerium den Einsatz von Smart Grid-Technologien in unterschiedlichen Regionen Deutschlands.
"Wir erproben ein neues, spannendes Energiezeitalter", so Ludwig Karg, Leiter der E-Energy Begleitforschung. "Alle sechs Smart Energy Regionen sind in ihre Feldtests gestartet oder starten in Kürze. Die Initiative ist damit auf einem sehr guten Weg. Von Cuxhaven bis nach Freiamt im Schwarzwald unterziehen knapp 7.000 Haushalte und Unternehmen in sechs Regionen Schlüsseltechnologien für intelligente Energiesysteme dem Alltagstest."
E-Energy sucht neue Wege um den Anforderungen des Wandels zu liberalisierten Märkten, zu dezentralen und regenerativen Erzeugungsstrukturen wie beispielsweise Solar- oder Windenergie sowie zur Elektromobilität Rechnung zu tragen. Gleichzeitig zielt die Initiative darauf ab ein Höchstmaß an Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit sicherzustellen, um das Potenzial des Standorts Deutschland gezielt auszubauen.
Hier die sechs SmartGrid Projekte und Regionen:
Do
28
Jul
2011
Das Konsortium für das Forschungsprojekt E-DeMa unter Führung der RWE Deutschland AG, Essen, sucht ab sofort im Stadtteil Saarn von Mülheim an der Ruhr rund 1.100 Haushalte in Ein- und Zweifamilienhäusern für einen Feldtest zum intelligenten Stromverbrauch. Das Stromnetz und die Verbrauchsgewohnheiten in Mülheim-Saarn bieten die besten Voraussetzungen für den E-DeMa Feldtest, der auf rund ein Jahr ausgelegt ist und das laufende Projekt „Mülheim zählt“ ergänzt. „Mülheim zählt“ ist das größte Smart-Meter-Projekt in Deutschland; RWE baut bis zum kommenden Jahr mehr als 100.000 intelligente Stromzähler in der Ruhrgebietsstadt ein. Mit E-DeMa wird untersucht, wie Stromverbraucher und Stromanbieter durch moderne Stromnetze und das Internet energiewirtschaftlich miteinander verbunden werden können.
Mi
27
Jul
2011
Die Siemens-Netzleitsysteme der Reihe Spectrum Power sowie Schutzgeräte, Stationsleittechnik und Ethernet-Switches von Siemens Energy erfüllen alle Anforderungen, die die internationalen Standards IEC 61968 und IEC 61850 an zukünftige Smart-Grid-Lösungen stellen. Dies bestätigten kürzlich erfolgreich absolvierte Interoperabilitätstests der Anwendervereinigung UCA, die beim französischen Stromversorger EDF in Paris stattgefunden haben. Die UCA prüfte die Netzleitsysteme auf Datenaustauschfähigkeit gemäß Verteilnetzmanagementstandard IEC 61968. Die Energieautomatisierungsprodukte von Siemens bestanden den Interoperabilitätstest im Hinblick auf die Kommunikationsnorm für die Stationsautomatisierung, IEC 61850.
Mo
25
Jul
2011
Stromzähler von Pansun auf der Basis der kontaktlosen LEGIC advant Smart Card Technologie Foto: © 2011 LEGIC Identsystems AG
Beijing Pansun Infotech Co., Ltd ist ein neuer Lizenzpartner der LEGIC Identsystems AG, führender Hersteller von kontaktloser Smart Card Technologie für Anwendungen im Bereich der Personenidentifikation. Der Anbieter von RFID-Tags, Mikroprozessorkarten, Lesern, biometrischen Modulen und Kartendruckern baut damit auf die neueste LEGIC advant Technologie. Insbesondere die Integration der LEGIC Technologie in seine Stromzählerlösungen wird Pansun signifikante Vorteile einbringen. Darüber hinaus wird der chinesische Hersteller Identifikationsmedien wie Firmenkarten mit integrierter PKI-Funktionalität auf der Grundlage der LEGIC Technologie produzieren.
Mi
20
Jul
2011
Der aktuelle Deloitte-Report „Smart Grid – Markt und Regulierung“ analysiert Daten und Fakten und gibt Handlungsempfehlungen: Intelligente Stromnetze (Smart Grids) stellen die Balance zwischen Stromerzeugung und -verbrauch her. Allerdings kann Deutschland bei der Einführung dieser im internationalen Vergleich (EU/USA) bisher nur mäßigen Erfolg vorweisen – es besteht hier noch erheblicher Handlungsbedarf. Ein maßgebliches Hindernis beim Aufbau smarter Netze ist das verbraucherseitige Lastmanagement, da bei Erneuerbaren Energien (EE) Angebot und Nachfrage nicht mehr wie gewohnt angepasst werden können. Problematisch ist zudem die Kapazitätsauslastung von Niederspannungsnetzen und auch die Frage der Datensicherheit spielt zunehmend eine wichtige Rolle.
Mo
18
Jul
2011
Foto: Goerlitz AG
Mit sofortiger Wirkung hat die IDS GmbH, Ettlingen, die Mehrheitsanteile an der GÖRLITZ AG aus Koblenz übernommen. Die GÖRLITZ-Gruppe ergänzt das weitreichende Portfolio im Verbund um Hard- und Softwareprodukte und Lösungen für den Markt der Energieversorgung. Beide Unternehmen werden ihre erfolgreiche Arbeit im Markt mit ihren bisherigen Strukturen und Management fortsetzen.
Die ambitionierten Ziele von Politik und Gesellschaft, den Anteil der erneuerbaren Energien auf 50% zu heben und eine dezentrale Energieerzeugung zu schaffen, verlangen eine völlig neue Konzeption der Erzeugung, des Transportes, der Verteilung, der Nutzung und der Abrechnung von Energie. Es gilt, intelligente Systeme und Lösungen zu entwickeln, mit denen Smart Grids und Smart Metering in Kürze Realität werden können.
Mi
13
Jul
2011
Energiehaus der Zukunft auf dem Wasser Foto: RWE
RWE Effizienz nimmt mit Partnern neues Projekt des Innovationsprogramms „Energiehaus der Zukunft“ in Betrieb.
Auf dem Kiesbaggersee Birgelfeld in Kalkar-Hönnepel wurde am 07. Juli 2011 das Pilotprojekt „Wohnen mit Weitblick“ feierlich eingeweiht. Das Kieswerk Maas-Roeloffs errichtete hier in Kooperation mit der RWE Effizienz GmbH sowie dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) ein 100 m2 großes Einfamilienhaus auf einem schwimmenden Stahlponton als Plus-Energiehaus. Dies bedeutet: Durch die Nutzung der Sonne und des Seewassers deckt das Gebäude nicht nur seinen Energiebedarf für Heizung, Warmwasser und elektrische Geräte, sondern erzeugt sogar mehr Energie als benötigt.
Dieses innovative Energiekonzept wurde im Rahmen des RWE Innovationsprogramms „Energiehaus der Zukunft“ umgesetzt und soll nun
weiter erforscht werden. Dabei geht es darum, gemeinsam mit Partnern Energieeffizienztechnologien in der Praxis intelligent zu vernetzen und zukünftige Anwendungen unter realen
Bedingungen zu testen.
Di
12
Jul
2011
Aus Sicht der Trianel ist die ökologische Energiewende nur durch die Kombination zentraler und dezentraler Strukturen umsetzbar. Bei der Erschließung von CO2-Minderungspotenzialen vor Ort spielen starke Stadtwerke eine bedeutende Rolle. „Dazu müssen sie sich vom kWh-Lieferanten hin zum modernen kundenorientierten Energiedienstleister entwickeln, der Verbraucherbedürfnisse versteht und beantwortet. Ihre große Kundennähe und Akzeptanz vor Ort kommen den Stadtwerken dabei in idealer Weise entgegen“, beschreibt Sven Becker, Sprecher der Trianel Geschäftsführung, die künftigen Aufgaben der Stadtwerke auf der Jahrespressekonferenz in Düsseldorf. „Damit sich Stadtwerke weiterhin erfolgreich in der Energiewende positionieren können, entwickeln wir in ihrem Auftrag nicht nur Lösungen für den Ausbau ihres Erzeugungsportfolios, sondern auch Geschäftsmodelle für die Themen Elektromobilität, Energieeffizienz, dezentrale Erzeugung, wie Mikro-Konzepte in der Kraftwärmekopplung (KWK), und Smart Metering."
Fr
08
Jul
2011
Das Team des Forschungsprojekts "Intelligentes Energie-Monitoring" (v.l.: Alex Maier, Alexander Betker, Christian Borgert, Prof. Dr. Heiner Klocke) Foto: Manfred Stern/FH Köln
150.000 Euro bekommt Prof. Dr. Heiner Klocke vom Institut Informatik für sein Forschungsprojekt "Intelligentes Energie-Monitoring". Zusammen mit der Essener ArcMind Technologies GmbH wird ein Forscherteam eine Benutzeroberfläche gestalten, in der alle Energieverbraucher in einem Privathaus oder in einem Firmengebäude übersichtlich dargestellt werden.
Die Software könnte dann Verbraucher steuern (Beleuchtung in unbenutzten Räumen) und Verbräuche besser über den Tag verteilen (z. B. Waschmaschine). Das System soll u. a.
auch Auswertungen über längere Zeiträume liefern, um Verbrauchsspitzen darzustellen. Die Förderung beinhaltet zum größten Teil Personalmittel, sie kommt mit 112.500 Euro aus dem
NRW-Wirtschaftsministerium ("Programm Ziel2"), das Unternehmen ArcMind beteiligt sich mit 22.500 Euro, die Hochschule trägt 15.000 Euro selbst.
Do
07
Jul
2011
Sentec, der Anbieter von Smart-Grid und Smart-Metering Lösungen eröffnet eine europäische Niederlassung in der Schweiz. Die Niederlassung wird von Rogério Zuim geleitet, der zuvor
für ABB Schweiz AG als Head of Europe und Afrika tätig war.
Mark England, Sentec CEO: "Dies ist ein wichtiger strategischer Schritt für Sentec. Das neue Schweizer Büro wird uns helfen, eine stärkere Präsenz auf dem europäischen Markt zu haben.
Mi
06
Jul
2011
T 8967 WP EcoComfort ist der erste Wärmepumpentrockner auf dem Markt, der im Smart-Grid-Modus betrieben werden kann und auf diese Weise den günstigsten Stromtarif nutzt FOTO: Miele
Zur IFA 2010 präsentierte Miele die weltweit ersten Hausgeräte, die erkennen, wann der Strom am wenigsten kostet – und dann automatisch starten (Stichwort „Smart Grid“, kurz: SG). Inzwischen sind die Geräte im Handel, und immer mehr Stromversorger bieten die dazu passenden Staffeltarife an.
Zusätzlich forciert die Politik die Installation sogenannter Smart Meter, mit denen sich Tarife erfassen und abrechnen lassen. Auch Miele legt nach: Zur IFA 2011 stellt das Unternehmen die ersten Geschirrspüler mit dem Prädikat „SG Ready“ vor. „SG-fähige Hausgeräte können dazu beitragen, die Stromrechnung zu senken. Außerdem unterstützt diese Technologie die effiziente Nutzung regenerativ erzeugter Energien“, erläutert Christian Gerwens, Chef der Miele Vertriebsgesellschaft Deutschland. „Ich bin zuversichtlich, dass SG-fähige Hausgeräte in den kommenden Jahren einen neuen Megatrend auslösen werden“, so Gerwens weiter. Das Prinzip hinter den intelligent vernetzten Geräten: Je mehr Energie – beispielsweise aus wetterabhängiger Sonnen- oder Windkraft – im Stromnetz verfügbar ist, desto günstiger wird der Strom angeboten.
Mo
04
Jul
2011
Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz weiht neues „Transmission
Control Center“ in Neuenhagen bei Berlin ein.
Aktuelle und künftige Netzherausforderungen können in neuer Schaltwarte optimal gemeistert werden / EU-Energiekommissar Günther Oettinger als Festredner zu Gast /
„Transmission Control Center“ verwirklicht ambitioniertes Sicherheitskonzept.
Berlin – Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission hat am vergangenen Montag sein neues „Transmission Control Center“ (TCC) in Neuenhagen bei Berlin eingeweiht. Im TCC – der zentralen
Schaltwarte – wird das gesamte Höchstspannungsnetz von 50Hertz für den Norden und Osten Deutschlands gemanagt. Rund 150 Gäste aus Politik, Energiewirtschaft, Behörden, Verbänden und Medien waren
der Einladung von 50Hertz zur Einweihung gefolgt. Ehrengäste waren Günther Oettinger, Energiekommissar der Europäischen Union und Jochen Homann, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft
und Technologie. Das neue TCC, das mit einem Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro gebaut wurde, löst die bisherige Schaltwarte in Berlin-Marzahn ab. Der neue Standort sei nach den
Worten des Sprechers der Geschäftsführung von 50Hertz, Boris Schucht, durch modernste technische Ausstattung und einem ambitionierten Sicherheitskonzept zum Schutz vor Gefährdungen ein
Meilenstein in der Entwicklung von 50Hertz: „Unsere primäre Aufgabe besteht darin, die Energiewende so umzusetzen, dass Versorgungssicherheit und europäischer Elektrizitätshandel bei
gleichzeitiger Integration der erneuerbaren Energien gewährleistet werden können. Dafür ist unsere neue Schaltwarte nun auch für die kommenden Jahrzehnte gerüstet.“
Fr
01
Jul
2011
Insgesamt 212 EMETRION IQ – Stromzähler hat Priora Facility Management in den vergangenen Jahren 2009 und 2010 in seinen Gebäuden eingebaut. Die Geräte erfassen die Stromdaten der Kunden des in der Schweiz marktführenden Unternehmens im Total Facility Management-Bereich und senden die ausgelesenen Werte vollkommen selbstständig an die Datenzentrale. Priora Facility Management hat nun weitere Exemplare des modernen Elektrizitätszählers bei GÖRLITZ Schweiz bestellt.
Do
30
Jun
2011
Intelliekon – so lautet die Abkürzung des Forschungprojekts “Nachhaltiger Energiekonsum durch intelligente Zähler-, Kommunikations- und Tarifsysteme“. © by Fraunhofer ISE
Mehrere Pilotprojekte für den Einsatz und den Nutzen von Smart-Metering laufen derzeit. Nun wurden für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt "Intelliekon – Nachhaltiger Energiekonsum von Haushalten durch intelligente Zähler-, Kommunikations- und Tarifsysteme" erste Ergebnisse vorgelegt.
Durch intelligente Zähler und die Visualisierung des Stromverbrauchs können Privathaushalte durchschnittlich 3,7 Prozent Strom einsparen. Zu diesem Ergebnis kommt das vom BMBF geförderte Projekt "Intelliekon – Nachhaltiger Energiekonsum von Haushalten durch intelligente Zähler-, Kommunikations- und Tarifsysteme", an dem unter anderem das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI beteiligt waren. Bei zeitvariablen Tarifen lag die ermittelte Einsparung sogar bei 9,5 Prozent. Eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse findet am 26. Oktober 2011 in Frankfurt statt.
Mehr als 2.000 Haushalte in Deutschland und Österreich nahmen an der achtzehnmonatigen Feldphase des Projekts teil, indem sie intelligente Stromzähler benutzten, die den zeitlichen Verlauf des Stromverbrauchs erfassen. Die Teilnehmenden konnten auf einem Internetportal oder durch eine monatliche schriftliche Information beispielsweise ihren Stromverbrauch stundenweise analysieren und erhielten für alle gängigen Geräte im Haushalt mehr als vierzig Energiespartipps.
Mi
29
Jun
2011
In vier Städten in Deutschland (Frankfurt, Ingolstadt, Essen und Leipzig) besuchten mehr als 200 Teilnehmer die Roadshow der Firma Berg zum Thema Neue Lösungen für Energieeffizienz und
Energiemanagement. Die Vertreter aus Industrie, Liegenschaftsverwaltungen und öffentlichen Einrichtungen informierten sich auf der Tagesveranstaltung über aktuelle Lösungen aus den
Bereichen Messtechnik, Lastmanagement und Energiemanagement nach DIN 16001.
Olaf Siegel, Geschäftsführer Vertrieb der Berg GmbH, zeigte sich erfreut über die grosse Resonanz. "Unsere Lösungen und Technologien, decken in hohen Maße die Anforderungen des Marktes ab.
Nicht nur die Messtechnik,sondern die gesamte systemische Integration eines Last- und Energiemanagemetsystems in die Systemlandschaft des Kunden ist eine der
Stärken der Berg GmbH".
Mo
27
Jun
2011
Das Institut für Energie- und Regulierungsrecht veranstaltet einen Workshop zum Thema Energierecht unter dem Titel „Rechtliche und technische Herausforderungen zur Implementierung von Smart Grids", am Donnerstag d. 30. Juni in Berlin.
Di
21
Jun
2011
Forschen für die Zukunft: Bernhard Fenn (re.) und Marco Peter (li.) stellen die Stromversorgung von morgen vor. Foto: HSE AG
EU-Forschungsprojekt "Web2Energy" geht in die nächste Etappe
Gemeinsam mit neun anderen Unternehmen hatte der Darmstädter Energiekonzern im vergangenen Jahr das Projekt gestartet, bei dem im Juli rund 200 Haushalte an ein intelligentes Netz (Smart Grid) angeschlossen werden. Bernhard Fenn, Prokurist der HSE und Projektleiter, informierte die Projekt-Teilnehmer über die einjährige Testphase. Er stellte
das Internetportal vor, das ihnen die Möglichkeit bietet, den eigenen Energieverbrauch transparent zu verfolgen. Am Informationsabend nahm außerdem Marco Peter von der SCHOTT Solar AG teil. Als
Kooperationspartner der HSE forscht der internationale Hersteller für Photovoltaik-Produkte und Solarmodule mit Firmensitz in Mainz, welche Rolle die Anlagen im Bereich der intelligenten Netze
künftig spielen könnten. SCHOTT Solar stellt für das "Web2Energy"-Projekt Solarmodule zur Verfügung.
Für die einjährige Testphase erhalten rund 200 Stromkunden aus Schaafheim, Groß-Bieberau, Eppertshausen, Münster, Darmstadt-Eberstadt und Ober-Ramstadt Smartmeter, die den Stromverbrauch
zeitabhängig erfassen und aus der Ferne abgelesen werden können.
Mo
20
Jun
2011
Foto: Honda Deutschland GmbH
Eine deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen bis 2015 ist Ziel des Projektes E-KIZUNA, das die Honda Motor Corporation und die japanische Stadt Saitama umsetzen wollen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde in Japan unterzeichnet. Durch die Popularisierung von Elektrofahrzeugen soll die globale Erwärmung bekämpft und eine nachhaltige, CO2-arme Gesellschaft geschaffen werden. Das Projekt wird von der Stadt Saitama in Zusammenarbeit mit zahlreichen Interessengruppen verwaltet. Das japanische Wort kizuna steht für die Bande zwischen den Menschen.
Im Rahmen von E-KIZUNA werden Honda und Saitama den Einsatz von Elektrofahrzeugen, Plug-in-Hybridfahrzeugen und Elektrorollern im Stadtverkehr erproben. Darüber hinaus will Honda im Frühjahr 2012 das Honda Smart Home System in Saitama errichten und testen. Dabei handelt es sich um ein umfangreiches Energiemanagementsystem, in dem verschiedene von Honda entwickelte Anlagen zur Energieerzeugung zum Einsatz kommen, u.a. ein Gas-Blockheizkraftwerk und ein Solarenergiesystem. Ergänzend zum kommerziellen Stromnetz liefert das Honda Smart Home System Wärme und Elektrizität für Privathaushalte und produziert Strom zur Elektromobilität.
Honda wird gleichzeitig untersuchen, inwieweit das System in der Lage ist, in einem Katastrophenfall unabhängig Strom zu erzeugen.
So
19
Jun
2011
Mitten im Eifelkreis Bitburg-Prüm schlagen RWE Deutschland und Partner aus Industrie und Wissenschaft heute ein neues Kapitel in der Geschichte unserer Stromversorgung auf. Zum ersten Mal wird in Deutschland ein intelligentes Stromverteilnetz in einer ländlichen Region unter Spannung gesetzt. Unter dem Motto „Smart Country“ bietet die im Eifelkreis eingesetzte Technik auf einer Fläche von 170 Quadratkilometern eine intelligente Antwort auf die Frage, wie Strom aus Sonne und Wind bei gleichzeitig hoher Versorgungssicherheit genutzt werden kann. Planer, Bauherren und Betriebsführer für das Stromnetz der Zukunft sind die Verteilnetz- und Netzservicegesellschaften von RWE Rhein-Ruhr und RWE Westfalen-Weser-Ems.
Fr
17
Jun
2011
Erprobung der neuen Übertragungstechnik bei laufendem Betrieb / Ziel ist die
künftige Bereitstellung höherer Transportkapazität durch neueste Technik
Am heutigen Freitag startet der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz mit der praktischen Erprobung der neuesten Generation von Hochtemperaturseilen (ACCR mit Aluminium-Oxid-Matrix) in einem
Pilotprojekt im Umspannwerk Güstrow. Hochtemperaturseile der neuesten Generation sind thermisch höher belastbar als herkömmliche Leiterseile.
Mit der Pilotanlage im Umspannwerk Güstrow erprobt 50Hertz die neue Technologie im laufenden Betrieb in einer gesicherten Anlage an einem nicht systemkritischen Abschnitt. Der rund 200 Meter
lange Testabschnitt ist Teil des Gesamtnetzes, so dass die neuen Seile unter realen Bedingungen des Höchstspannungsnetzes erprobt werden. Aus den Testergebnissen werden Erkenntnisse gesammelt für
einen zukünftigen, breiteren Einsatz dieser Technologie, um auf bestehenden Leitungen die Übertragungskapazität bei Bedarf bis zu 50 Prozent zu erhöhen. Für die künftige Anwendung dieser
Übertragungstechnik ist zudem das Verhalten der kompletten Installationen (also der Kombination aus Armaturen und Seilen), das Durchhangverhalten und die Langzeitfestigkeit auf Grund der höheren
Temperaturentwicklung zu analysieren.
Do
16
Jun
2011
Mit den neuen Endgeräten für die RWE SmartHome Haussteuerung können Eigentümer und Mieter eine Vielzahl von Sicherheitsfunktionen umsetzen. Foto: RWE
Für einen höheren Brand- und Einbruchsschutz in den eigenen vier Wänden können Eigentümer und Mieter jetzt mit der RWE SmartHome Haussteuerung sorgen. Ab sofort bietet die RWE Effizienz GmbH Rauch- und Bewegungsmelder sowie Tür- und Fenstersensoren an, die schnell und einfach per Plug & Play über eine Zentrale vernetzt werden können. Neben der Steuerung von Heizung und Elektrogeräten lassen sich so mit Hilfe des funkbasierten Hausautomatisierungssystems eine Vielzahl von Sicherheitsfunktionen umsetzen.
Ebenfalls verfügbar sind zwei neue Zwischenstecker, mit denen jetzt auch Lampen gedimmt oder elektrische Geräte im Außenbereich eingebunden werden können.
Do
16
Jun
2011
Energieanbieter sollen dafür sorgen, dass die Verbraucher mehr Energie einsparen.
Laut einem heutigen Bericht von Welt Online sollen die Unternehmen vom jährlichen Rechnungsturnus abrücken und dem Endkunden öfter eine Energieabrechnung erstellen.
Strom mit monatlicher Rechnung und Gas alle zwei Monate.
Diese Pläne sollen am kommenden Mittwoch von EU-Kommissar Günther Oettinger im „Entwurf einer Richtlinie zur Energieeffizienz“ vorgelegt werden schreibt Welt Online weiter.
Die Umsetzung dieser Pläne wird ganz entscheidend davon abhängen mit welcher Geschwindigkeit Smart Metering in der Breite eingesetzt wird. In den einzelnen EU Ländern sehen wir hier verschiedene Fortschrittsstufen.
Auch Deutschland wird nun beim Zählerwechsel mehr Tempo machen müssen und die Stromversorger noch mehr Smartmetertarife anbieten.
Beim Schutzprofil für Smartmeter erwartet man nun nach den Sommerferien eine Endfassung, so dass auch für Anbieter eine Planungssicherheit für 2012 gegeben ist.
Mi
15
Jun
2011
Neue Broschüre 2011, Auf dem Weg zum Internet der Energie
Für die Neuausrichtung der Energieversorgung in Deutschland sind kluge Lösungen zu finden. Die Investition in intelligente Netze stellt die Weichen für eine flexiblere Nachfrage und eine höhere Energieeffizienz. So können erneuerbare Energien besser integriert und die Netzstabilität weiterhin gewährleistet werden. Die Ausbildung eines integrierten Systems, eines Internet der Energie, schafft zugleich die Grundlage für die Entstehung innovativer Geschäftsmodelle sowie neuer Dienstleistungen.
Di
14
Jun
2011
Harald Tiemann Foto: GWF
Harald Tiemann übernimmt ab dem 1. Juli 2011 die Geschäftsführung der Firma GWF MessSysteme AG in Luzern und tritt die Nachfolge von Andreas Meyer-Jüres an.
Tiemann war davor Geschäftsführer bei Sensus GmbH in Ludwigshafen, Deutschland. Er ist in der internationalen Zählerbranche sehr gut etabliert und verfügt über mehrjährige Führungserfahrung.
Mi
08
Jun
2011
Chinesische Energieunternehmen informierten sich am Montag in der T-City Friedrichshafen über Energielösungen rund um elektronische Verbrauchszähler und das intelligente Stromnetz.
Seit 2008 testet die Zukunftswerkstatt der Deutschen Telekom, wie die Energiewelt von morgen aussehen wird. Bereits heute nutzen 1.500 Haushalte am Bodensee digitale Strom-, Gas- und Wasserzähler.
Mo
06
Jun
2011
Innovationen zeigt die SOLARWATT AG, Dresden, auf der "Intersolar 2011" vom 8. bis 10. Juni 2011 in München. Das Unternehmen präsentiert auf der Fachmesse unter anderem das SOLARWATT Easy-In System – ein Indachsystem speziell für Schrägdächer, dass auch mit einem intelligenten Energiemanagement erhältlich sein wird. Es ersetzt die herkömmliche Dacheindeckung und erzeugt zusätzlich umweltfreundlichen Sonnenstrom, der selbst genutzt oder in das Netz eingespeist werden kann.
Mi
01
Jun
2011
Görlitz auf der ZMP 2011 in Nürnberg Foto: Görlitz AG
Kein Gebiet der Energieversorgung hat es derzeit mit so großen Herausforderungen zu tun, wie der Bereich des Zählens, der Messung und der Abrechnung von Strom, Gas, Wasser und Fernwärme. Die Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes 2011 wirft seine Schatten voraus und so stand der diesjährige Fachkongress Zählen-Messen-Prüfen (ZMP) 2011 In Nürnberg unter dem Thema „Innovatives Metering – Herausforderung 2020“. Der Veranstalter hatte auch in diesem Jahr wieder hochkarätige Referenten eingeladen, die die große Besucherschaft in interessanten Vorträgen über den Markt und seine derzeitigen Chancen und Anforderungen informierten.
Mo
30
Mai
2011
Deutsche Telekom wird im Energiebereich aktiv, vertreibt und installiert Smart Meter.
In 50 Telekom Shops in Niedersachsen und Bayern bietet E.ON ab heute das Produkt E.ON EnergieNavi an. Das Angebot besteht aus einem intelligenten Zähler und Ökostrom mit zwei
Tarifzeiten. Damit erhalten Kunden daheim oder auch unterwegs eine Übersicht ihres aktuellen Stromverbrauchs online. Der Blick etwa auf das Smartphone hilft Verbrauchern, bewusster mit
Energie umzugehen und Stromfresser im Haushalt zu identifizieren. Der Strom kommt dabei zu 100 Prozent aus deutschen E.ON-Wasserkraftwerken.
"Das E.ON EnergieNavi ist ein Produkt zum Anfassen. Deshalb testen wir zusammen mit der Telekom den Vertrieb im Telekom Shop", so Uwe Kolks, Mitglied der Geschäftsführung
E.ON Vertrieb Deutschland. "Dort erleben Kunden live das Zusammenspiel von intelligentem Zähler und internetfähigen Endgeräten. Darüber hinaus schützen sie das Klima. Das Angebot umfasst reinen
Ökostrom aus Wasserkraft."
"Mit dem neuen Konzerngeschäftsfeld Energie sehen wir uns als Partner der Energiewirtschaft bei der Energiewende. Mit Informations- und Kommunikationstechnik unterstützen
wir die Integration der erneuerbaren Energien in das Stromnetz. Beide Branchen ergänzen sich hervorragend: E.ON bringt neue Energieprodukte auf den Markt. Die Telekom baut die E.ON Smart
Meter ein, überträgt die Verbrauchsdaten und unterstützt im Vertrieb", erklärte Gabriele Riedmann de Trinidad, Leiterin des Konzerngeschäftsfeldes Energie bei der Deutschen
Telekom.
Die Telekom plant, die Telekom Shops als Vertriebsweg für weitere Produkte ihrer neuen Geschäftsfelder Energie, Gesundheit und vernetzte Fahrzeuge zu
öffnen.
Mo
30
Mai
2011
Der Dienstleister e.dat GmbH erfasst täglich effizient und zuverlässig die Messwerte einer großen Anzahl von Stromzählern. Basis der Messdatenbereitstellung sind Geräte der Produktreihe „Skalar“ der GÖRLITZ AG. Die Übertragung der Daten erfolgt schnell und sicher über das Telekom Mobilfunknetz.
Die e.dat GmbH, Schwerin, ist ein Serviceunternehmen für die Energie- und Wasserwirtschaft. Das Angebot umfasst vielfältige Dienstleistungen in den Bereichen Verbrauchsmessung,
Messwerteerfassung und Datenauswertung, Marktkommunikation, Abrechnung, Außendienst und Kundenbetreuung. Hinzu kommt die Unterstützung bei den Lieferprozessen für Strom, Gas, Wasser/Abwasser
und Wärme. Die e.dat GmbH ist eine hundertprozentige Tochter des Energiedienstleisters WEMAG AG, Schwerin, und beschäftigt rund 160 Mitarbeiter. Kunden der e.dat sind neben der Mutter WEMAG
AG vor allem kleinere und mittlere Stadtwerke sowie bundesweit tätige Händler. Ihnen verschafft die e.dat den unternehmerischen Freiraum, um sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren.
Die Anforderung
Ein zentraler Messservice der e.dat ist die Energiedatenerfassung (Metering) bei Großkunden von Energieversorgern sowie Smart Meter und Smart Grid Anwendungen. Immer Nachts erfasst,
übertragen und plausibilisiert, dienen die Messwerte unter anderem der genauen und zeitnahen Abrechnung, Visualisierung, Bilanzierung und Nachfrageprognose. Um ihren Kunden stets pünktlich
die Werte zur Verfügung zu stellen, nutzt die e.dat bereits seit Jahren die mobile Datenübertragung über das Telekom Netz: Dazu sind an zahlreichen Messstellen Kommunikationsgeräte aus dem
Hause GÖRLITZ installiert. Um auch zukünftig allen Anforderungen gewachsen zu sein, wollte die e.dat das bewährte System modernisieren: Nur mit einer durchgängigen Kommunikation über
Internetprotokolle (IP) kann heute und in Zukunft die Messwerterfassung sicher und wirtschaftlich in die betrieblichen Prozesse integriert werden.
Die Lösung
Mit der Migration in Sachen mobile Übertragungstechnik beauftragte die e.dat den Anbieter der Skalare und langjährigen Telekom IT-Lösungspartner GÖRLITZ AG, Koblenz. Das Unternehmen stellte
die rund 1 500 Geräte der e.dat planmäßig und reibungslos auf IP-Technik um. Über die Skalare werden die Verbrauchswerte der Zähler zyklisch zum zentralen Metering-System der e.dat zur
weiteren Verarbeitung übertragen. Bei der neuen, komplett IP-basierten Prozesskommunikation entfallen zentrale Einwahl- und Abrufprozeduren. Die Lösung stellt sicher, dass regelmäßig zum
Tagesbeginn alle Werte in den Systemen der e.dat verfügbar sind und die seitens der Bundesnetzagentur vorgeschriebenen Geschäftsprozesse zuverlässig erbracht werden können.
Der Nutzen
- Zuverlässige, automatische Übertragung der Energiedaten an Metering Systeme
- Preisgünstig, durch geringes Datenaufkommen je Messstelle
- Datentarif mit Inklusivvolumen: feste, klar kalkulierbare Kosten je Zählpunkt
- Mobile IP VPN gewährleistet hohen Schutz vor unbefugten Zugriffen
- Zukunftssicherheit dank IP-Technik und offener Plattform der Skalare
Quelle: MM Goerlitz AG
Fr
20
Mai
2011
Toshiba hat das Schweizer Unternehmen aus Zug für 2,3 Mrd. Dollar übernommen. Management und Produktangebot sowie der Firmenname bleiben unverändert. Alle Mitarbeiter werden übernommen. Die Konzernführung übernimmt der bisherige COO, Andreas Umbach. Durch den neuen Partner kann Landis+Gyr seine Marktposition weiter ausbauen.
„Wir haben uns über die Jahre eine Führungsposition auf dem Weltmarkt für intelligente Energiemesstechnik erarbeitet“, erklärt Peter Heuell, Geschäftsführer von Landis+Gyr Deutschland. „Toshiba hat dieses Potential erkannt und nutzt es als Plattform in den Markt für Energiemanagement.
Gleichzeitig eröffnet Toshiba uns mit seiner Stärke Chancen, die wir zuvor nicht hatten. Diese werden wir nutzen, um unsere Führungsposition bei intelligenten Lösungen im Energiemanagement weiter auszubauen.“
Landis+Gyr wird sein Sortiment in den kommenden Jahren stetig erweitern, um den künftigen Anforderungen an intelligente Stromnetze gerecht zu werden. „Unserer Überzeugung nach wird Landis+Gyr als eigenständiges Konzernunternehmen von Toshiba seine führende Marktposition weiter ausbauen können“, so Heuell.
Toshiba verfolgt das Ziel, sich in den kommenden 10 Jahren zum weltweit innovativsten Unternehmen für Energiemanagement zu entwickeln. Mit dem Erwerb des führenden Anbieters für Smart Metering vollzieht Toshiba einen wichtigen Schritt in diese Richtung. Mit dem Zukauf investiert Toshiba in den Ausbau ihrer Smart Grid-Produkte und -Services und nutzt Landis+Gyr als solide Basis für weiteres Wachstum. „Die Kombination von Technologien und Produkten, sowie die Innovationskraft der beiden Unternehmen und die Beziehungen von Landis+Gyr zu den wichtigsten EVU birgt enormes Potential“, so Heuell.
Eine Reihe weiterer europäischer und amerikanischer Unternehmen hatten ebenfalls großes Interesse an einem Kauf von Landis+Gyr gezeigt. Die Japaner erhielten letztendlich den Zuschlag. Nicht unwichtig war, dass die Unternehmen gut zueinander passen. Beide Unternehmen bestehen schon seit über 100 Jahren, legen großen Wert auf Innovation und betrachten ihre Geschäftsbeziehungen zu den Energieversorgungsunternehmen langfristig.
Landis+Gyr ist führender Anbieter integrierter Energiemanagementlösungen. Zuletzt hatte das Unternehmen der Bayard Gruppe in Sydney gehört. Der bisherige CEO, Cameron O´Reilly, unterstützt den laufenden Verkaufsvorgang und nimmt danach Aufgaben für Toshiba war.
Do
19
Mai
2011
Eine neue Generation elektronischer Haushaltszähler (EDL-Zähler) präsentiert die EMH metering GmbH auf der diesjährigen ZMP in Nürnberg. Die EDL-Zähler des deutschen Anbieters wurden hinsichtlich der Anforderungen des Energiewirtschaftsgesetzes entwickelt und besitzen bezüglich der Signatur der Messdaten die Zulassung der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB). Diese Zähler erfüllen sämtliche Vorgaben des FNN-Lastenheftes EDL. Auch die im März dieses Jahres beschlossenen Modifizierungen nach dem FNN-Lastenheft 1.1 werden derzeit umgesetzt. Die EDL- Zähler können als Ein- bzw. Zweitarifzähler konfiguriert werden. Die Zählerdaten werden dabei über zwei Datenschnittstellen mittels SML-Protokoll (Smart Message Language) übertragen. Die Saldenbildung im Zähler erfolgt streng gemäß der VDE Anwendungsregel AR-N 4400 und ist damit in Anlagen, die nach Vorgaben des Erneuerbaren- Energien-Gesetz gestaltet werden, voll umfänglich einsetzbar. Beim Einsatz der EDL-konformen Zähler in Smart Metering Projekten ist die Anbindung mittels MUC-Controller (EDL 40-Messsystem) vorgesehen. Im EDL 40-Modus lässt sich der Total-Zählerstand signiert übertragen, so dass er zur Abrechnung verwendet werden kann. Die Daten werden bei der Übertragung mittels wireless M-Bus mit dem leistungsfähigen Verschlüsselungsstandard AES verschlüsselt und bieten volle Rechtssicherheit.
„Das Thema Datenschutz und Datensicherheit gewinnt im Rahmen von Smart Metering Projekten immer stärker an Bedeutung und wird das Zählwesen in der Zukunft noch nachhaltig verändern“, so Heinz Klimpke, Vertriebsleiter Deutschland der EMH metering GmbH. Um umfassende und einheitliche Regelungen festzulegen, finden bis Mitte 2011 drei vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik organisierte Expertentreffen statt, an denen sich auch die EMH metering beteiligt. Unter Einbeziehung der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) sowie der TÜV Informationstechnik GmbH soll im Anschluss ein deutschlandweit gültiges, einheitliches Schutzprofil für Smart Metering festgelegt werden.
EMH-Komplettlösungen für Smart Metering
Die neue EDL-Zähler-Generation der EMH ist mehrtariffähig und ermöglicht die Messung in Energie-Bezugs- und Lieferrichtung. Neben den Standardvarianten als Dreipunktzähler für 60A sind zusätzlich
auch 100A-Zähler (3.HZ) verfügbar. Das Portfolio wird durch einphasige Varianten und notwendige Zusatzprodukte wie Tarifschaltmodul und optische Tastköpfe abgerundet. In Bezug auf die MUC-Technik
bietet die EMH metering eine eigene Produktreihe in den Ausführungen GSM/GPRS, PLC und LAN, die sämtliche Anforderungen an Datensicherheit und Datenschutz erfüllen.
Die 1991 gegründete EMH metering GmbH & Co. KG nimmt weltweit eine führende Rolle im Bereich der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von digitalen Elektrizitätszählern, einschließlich
deren Umfeldprodukten und der dazugehörigen Kommunikationstechnik ein. Das Produktportfolio reicht vom Präzisionszähler für Kraftwerkseinspeisungen und Messungen im Höchstspannungs- und
Übertragungsnetz, über Spezialzähler für den Einsatz in Verteilnetzen der Mittel- und Niederspannung, bis hin zu elektronischen Haushaltszählern. Hier finden sich auch Smart Metering-Produkte,
-Komponenten und -Lösungen, die in enger Zusammenarbeit mit den maßgeblichen deutschen Energieversorgern im FNN spezifiziert wurden. Diese Lösungen sind auf den massenhaften Einsatz von
intelligenten elektronischen Haushaltszählern ausgerichtet und berücksichtigen Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit. Daneben bietet die EMH diverse Zählerapplikationen für
Traktionsmessungen, Windkraftanlagen, Submetering-Lösungen und industrielle (Bus-) Anwendungen sowie Systemlösungen für die Übertragung und Auswertung von Energiedaten zu
Abrechnungszwecken.
Zusätzlich betreibt die EMH die staatlich anerkannte Hauptprüfstelle EP 21 für die Eichung von Elektrizitätszählern, die im geschäftlichen Verkehr eingesetzt werden. Die EMH metering GmbH
& Co. KG beschäftigt an drei Standorten über 300 Mitarbeiter. Der Hauptfirmensitz ist Wittenburg in der Nähe von Schwerin. Das Unternehmen ist nach DIN ISO 9001:2008 zertifiziert. Zu den
Kunden der EMH metering GmbH & Co. KG gehören nationale und internationale Energieversorger, Netzbetreiber, Energiedienstleister, etc. sowie namhafte Unternehmen aus den Bereichen Industrie,
Transport und Verkehr. mehr unter: www.emh-metering.com
Mi
18
Mai
2011
Eine Potenzialanalyse vom Beratungsunternehmen Frontier Economics zeigt: Intelligente Zähler sind sinnvoll - vor allem, wenn die Kunden sie selbst aussuchen können.
Intelligente Stromzähler gehören in den Wettbewerb ! Wenn Kunden selbst entscheiden können, ob sie einen intelligenten Zähler haben möchten und welche technischen Möglichkeiten er
bieten soll, können sie damit die höchsten Effizienzpotenziale heben. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie von Frontier Economics. Das renommierte energiewirtschaftliche
Beratungsunternehmen hat im Auftrag von Yello Strom eine Potenzialanalyse durchgeführt, die analysiert, für welche Haushalte intelligente Stromzähler sinnvoll sind, um beim Stromsparen zu
helfen oder auch Verbrauch in kostengünstigere Zeiten zu verlagern.
Auch der Gesetzgeber plant, eine Potenzialanalyse für die Einführung von intelligenten Stromzählern in Auftrag zu geben - die Ergebnisse sollen bis spätestens September 2012 vorliegen. In der
aktuellen Potenzialanalyse von Frontier Economics ist deutschlandweit untersucht worden, wie die neue intelligente Zählertechnologie für Haushaltskunden aus volkswirtschaftlicher Sicht am
sinnvollsten in den Markt eingeführt werden kann. Die Studie kommt zu dem Ergebnis: Das funktioniert nicht durch Pflichteinführung, sondern nur über freien Wettbewerb. Yello Geschäftsführer Uli
Huener: "Der Handymarkt hat uns das erfolgreich vorgemacht. Wäre das Handy pflichteingeführt worden, hätten die Menschen heute nicht diese riesige Auswahl an Geräten, Funktionen und Tarifen -
sondern würden womöglich alle mit dem gleichen Handymodell telefonieren. Der Kunde soll doch entscheiden, was gut für ihn ist. Wer kann das besser als er selbst?"
Erkenntnisse der Studie von Frontier Economics:
- Intelligente Stromzähler sind gut für Deutschland: Bis zu 40
Prozent der deutschen Haushalte (ca. 16 Mio.) können damit in einer
Höhe Strom sparen oder effizienter nutzen, dass sich der Einbau
eines intelligenten Zählers lohnt - vorausgesetzt, sie können sich
den Zähler aussuchen, der ihre individuellen Bedürfnisse am besten
erfüllt.
- Eine Pflichteinführung intelligenter Stromzähler wäre
volkswirtschaftlicher Unsinn: Investitionen in Höhe von bis zu 4,5
Milliarden Euro würden "verpulvert" - denn für gut 60 Prozent der
Deutschen würden Pflichtzähler sich nicht lohnen.
- Zähler-Innovationen entstehen vor allem im Wettbewerb, einheitliche
Pflichtzähler hemmen den Fortschritt in der Zählertechnologie: Denn
nur im Wettbewerb haben die Kunden die Wahl und treiben so
Entwicklungen voran - und nur dann werden intelligente Zähler auch
genutzt.
- Komplette Wahlfreiheit bei intelligenten Stromzählern ist
die wirtschaftlichste und sinnvollste Marschroute - weil sie bei
den Kunden maximale Einsparungen ermöglicht - ganz nach den eigenen
Bedürfnissen!
Seit 2008 ist der Zähl- und Messmarkt vollständig liberalisiert. Yello bietet bereits seit Dezember 2008 bundesweit einen intelligenten Stromzähler an und hat damit das ehemalige Monopol des
Zählermarkts als erstes bundesweites Energieunternehmen aufgebrochen. Yello Strom ist eine Tochter der EnBW Energie Baden-Württemberg AG und gehört mit rund 1,1 Millionen Kunden zu den Top 10
Stromunternehmen in Deutschland. Quelle: PM
Die Studie steht zum Download im Internet bereit unter: www.frontier-economics.com
Fr
13
Mai
2011
Mit 39 Stadtwerken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz startet Trianel das Umsetzungskonzept Smart Metering zur Einführung von intelligenten Zählern. Die 20 Gesellschafter der Trianel und
19 weitere am Projekt beteiligte Unternehmen repräsentieren mehr als 4 Millionen Strom-, Gas- und Wärmezähler. In vier Arbeitsgruppen zu den Themenbereichen „Technologie“, „Rechtlicher Rahmen“,
„Betreiberrollen und Prozess-Effizienz“ sowie „Beschaffung und Produkte“ werden Trianel und die Stadtwerke bis Ende des Jahres gemeinsam hierzu ein Geschäftsmodell entwickeln. Ziel ist es,
Stadtwerken jeder Größe zu ermöglichen, kostenneutral ihre Kunden mit elektronischen Haushaltszählern für alle Versorgungsprodukte auszustatten.
„Wenn alle Chancen entlang der Wertschöpfungskette genutzt werden, ist Smart Metering refinanzierbar“, erläutert Tim Karnhof, bei Trianel verantwortlich für das Projekt. Synergien ließen sich
unter anderem durch Mengenvorteile beim Einkauf aber auch in der gemeinsamen Datenverarbeitung heben, so Karnhof.
Untersuchungen haben gezeigt, dass sich erst durch Bündelung der Aktivitäten Skaleneffekte erreichen lassen, die wirtschaftliches Smart Metering erlauben. Selbst größere Versorger mit rund
300.000 Zählern sind demnach für einen „Alleingang“ noch zu klein.
Die Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes fordert Stadtwerke, sich zukünftig stärker im Bereich Smart Metering zu engagieren. So müssen Stromversorger nach den aktuellen Gesetzesentwürfen zukünftig nicht nur elektronische Zähler installieren, sondern diese auch mit Kommunikationseinrichtungen ausrüsten, um die Zähler fernabfragbar zu machen. Diese Vorschrift besteht bisher nicht.
Projektleiter Karnhof: „Mit unserem Projekt wollen wir zum einen Stadtwerken ermöglichen, kostengünstig die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen.“ Zum anderen legt das Trianel Smart Meter Projekt den Grundstein für ein intelligentes Netz (Smart Grid). Denn ohne Smart Metering wird das regelbare Netz nicht realisierbar. „Das Zusammenspiel zwischen Nachfrage und Erzeugung“, so Karnhof, „wird eines der zentralen Themen für die Versorger in den nächsten Jahren sein.“
Die kommunal geprägten Energiedienstleister, die diese Themen gemeinsam, ressourcenschonend erarbeiten, können sich nicht nur als Kompetenzführer positionieren, sondern auch frühzeitig den nächsten Schritt in Richtung Smart Home gehen und Ihren Kunden weitere Produkte anbieten. In absehbarer Zeit wird nach Überzeugung aller Experten ein völlig neuer Markt mit neuen Tarifen und Effizienzprodukten bei Energiedienstleistern entstehen.
Fr
13
Mai
2011
Um den für die nächsten Jahre geplanten deutlichen Ausbau erneuerbarer Energien zu ermöglichen, müssen bis zum Jahr 2020 alle Teile des Systems aus Erzeugung, Übertragung, Verteilung und Nutzung elektrischer Energie grundlegend weiter entwickelt werden, ansonsten wird es eng mit der Energiewende. Der VDE fordert ein komplett neues, integriertes Gesamtsystem ("Smart System"), um die horizontale und vertikale Systemintegration voranzutreiben - das heißt um den künftigen europäischen Verbundbetrieb auszuweiten und ein effizientes Lastmanagement über die Hierarchieebenen Erzeugung, Übertragung und Verteilung hinweg zu ermöglichen. Besonders dringlich ist der massive Ausbau der Übertragungsnetze. Dies ist das Ergebnis zweier neuer Studien des VDE, die das Energiekonzept der Bundesregierung auf den Prüfstand stellen. In seinen Studien entwickelt der Verband ein Konzept zum Netzausbau, mit dem auch die Akzeptanz in der Bevölkerung gesichert und wichtige Impulse für einen effizienten und rationellen Netzausbau in Europa gegeben wird.
Der VDE empfiehlt, zügig ein leistungsstarkes, europaweites Overlay-Netz zur Übertragung elektrischer Energie über weite Strecken zu etablieren. Hierzu sollten verschiedene Infrastrukturen physisch gebündelt und vorhandene Verkehrstrassen zum Aufbau des Overlay-Netzes genutzt werden. Nach Analysen des VDE ist dies umso dringlicher, als die im Energiekonzept der Bundesregierung gemachten Annahmen zum Zubau an erneuerbarer Energie und zur Senkung des Energiebedarfs noch deutlich über die als Basis des Konzeptes erarbeiteten Szenarien hinaus gehen. Um die Energiewende stemmen zu können, müssen über den Netzausbau hinaus das integrierte Gesamtsystem optimiert, die Verteilungsnetze automatisiert und auf allen Systemebenen Speichertechnologien zur Verfügung gestellt werden. Der Technologieverband warnt davor, dass die notwendigen Veränderungen nicht nur Stromtrassen und einzelne Punkte des Systemdesigns betreffen dürfen. Das vom VDE geforderte "Smart System" geht weit über den "Smart Grids"-Ansatz hinaus und beinhaltet die Neudefinition von Verantwortlichkeiten, Marktregeln, Geschäftsmodellen, Tarifstrukturen und Anreizsystemen.
mehr unter www.vde.com
Mi
11
Mai
2011
Stadtwerke Bielefeld, Bonn und Aalen gewinnen den Stadtwerke-Award 2011.
Die Stadtwerke Bielefeld sind mit ihrem Fernwärmeausbau-Projekt Sieger des Stadtwerke-Awards 2011. Ab 2013 werden die unterschiedlichen Energieeffizienz-Maßnahmen der Stadtwerke Bielefeld vom Ausbau der Fernwärmenetze und BHKW-Projekten bis hin zur Ersetzung der Steinkohle-Kraftwärme-Kopplungsanlage durch Biomasse und Gasanlagen jährlich rund 60 000 Tonnen CO2 einsparen. Überzeugen konnten die Stadtwerke Bielefeld vor allem durch die Entwicklung eines detaillierten Wärmeatlas, mit dem der Wärmebedarf von etwa 65 000 Objekten ermittelt und ein ideales Planungsinstrument geschaffen wurde. "Der Wärmeatlas der Stadtwerke Bielefeld ist innovativ und hervorragend übertragbar auf andere Stadtwerke. Er entspricht damit ganz den Anforderungen des Stadtwerke-Awards 2011, der in diesem Jahr besonders innovative Energieeffizienzprojekte auszeichnet", betonte Sven Becker, Sprecher der Geschäftsleitung der Stadtwerke-Kooperation Trianel, anläßlich der Verleihung auf der EUROFORUM-Jahrestagung "Stadtwerke 2011" (10. bis 12. Mai. 2011) in Berlin.Gesamtkonzept der Stadtwerke Bonn belegt den zweiten Platz Das Gesamtkonzept der unterschiedlichen Energieeffizienzmaßnahmen der Stadtwerke Bonn wurde mit dem zweiten Platz des Stadtwerke-Awards ausgezeichnet. Neben dem Ausbau von erneuerbaren Energien und KWK-Anlagen überzeugten die Stadtwerke Bonn mit einer vorbildhaften Kundenkommunikation und hohen C02-Einsparungen sowie einer breiten Anwendbarkeit. "Die Verknüpfung von Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit durch neue Produkte und Beratungsangebote beeindruckte die Jury sehr", stellte Becker weiter fest.
Stadtwerke Aalen behauptet sich auch als Energiedienstleister. Die Stadtwerke Aalen (SWA) behaupteten sich bereits zum zweiten Mal im Wettbewerb um den Stadtwerke-Award. Mit dem Projekt "OstalbPower" konnten sich die SWA als innovativer Energiedienstleister auf dem dritten Platz durchsetzen. Das Projekt forciert den Einsatz der stromerzeugender Heizungen in Ein- und Zweifamilienhäusern und trägt so direkt beim Privatkunden zur Steigerung der Energieeffizienz bei. Die Stadtwerke Aalen weiten mit diesem Projekt ihr Geschäftsfeld auf die Bereiche Anlagenlieferant und Dienstleister aus. Die Ausrichtung auf den Kundennutzen betrachtete die Jury als besonders lobenswert.
Sonderpreis für Allgäuer Pilotprojekt
Mit dem Sonderpreis der Jury wurde das Allgäuer Überlandwerk (AÜW) ausgezeichnet. Das noch in der Aufbauphase befindliche Projekt "Alpenergy" des AÜW überzeugte durch seinen technisch innovativen Ansatz und die konsequente Zukunftsorientierung. Das von der EU geförderte Projekt "Alpenergy" verknüpft strategisch die dezentrale Erzeugung mit einem Smart Grid als virtuellem Versorgungssystem. Das Pilotprojekt "VPS-Allgäu" wurde im Partnernetzwerk aus transnationalen, nationalen und regionalen Gremien konzipiert und soll die Grundlagen für den Wandel der Energieversorgung im Allgäu hin zum virtuellen Stromversorgungssystem und Smart Grid schaffen.
Stadtwerke als Energieeffizienz-Dienstleister
"Stadtwerke treiben das Thema Energieeffizienz kreativ, kundennah und technisch auf höchstem Niveau voran", stellte Christina Sternitzke, Mitglied der Geschäftsleitung der EUROFORUM Deutschland SE, mit Blick auf die Vielzahl der Bewerbungen fest. Die große Resonanz auf den Stadtwerke-Award 2011 zeige, wie nachhaltig und erfolgsorientiert Stadtwerke ihre Position als Energiedienstleister ausbauen. "Innovationen stehen bei der Auswahl für den Stadtwerke-Award im Mittelpunkt", betonte Sternitzke.
Der jährlich auf der EUROFORUM-Jahrestagung "Stadtwerke" vergebene Preis prämierte 2011 Stadtwerke, mit einem besonders innovativen und nachhaltigen Konzept als Energieeffizienz-Dienstleister. Ausgezeichnet wurden Projekte bei industriellen, gewerblichen, kommunalen und privaten Kunden, durch die besonders nachhaltig CO2-Emissionen gesenkt und pro reduzierte Tonne CO2 wirtschaftliche Vorteile erzielt werden. Der Jury gehörten in diesem Jahr an: Stephan Kohler (Deutsche Energie-Agentur GmbH, dena), Prof. Dr. Uwe Leprich (IZES Institut für ZukunftsEnergieSysteme GmbH), Hans-Joachim Reck (VKU e.V.), Dr. Gerhard Holtmeier (Thüga AG), Helmut Sendner (Energie&Management) sowie die Initiatoren Christina Sternitzke (EUROFORUM Deutschland SE) und Sven Becker (Trianel GmbH).
Berlin/Aachen/Düsseldorf, Mai 2011 PM
Di
10
Mai
2011
CLEVELAND. Der diversifizierte Industriekonzern Eaton Corporation feiert dieses Jahr Jubiläum: Seit 100 Jahren versorgt das Unternehmen Kunden auf der ganzen Welt mit innovativen und nachhaltigen Produkten und Systemen. 1911 als kleiner Achsenbauer gegründet, hat sich Eaton zu einem globalen Unternehmen für Energiemanagement entwickelt. Als ein führender Anbieter von energieeffizienten Technologien hilft Eaton seinen Kunden dabei, Energie sicherer und sparsamer zu nutzen.
"Während der letzten 100 Jahre ist unser Unternehmen gewachsen und hat sich beträchtlich verändert – der Innovationsgeist und die Werte, die schon Gründer Joseph Eaton inspirierten, sind aber stets gleich geblieben", erklärte Alexander M. Cutler, Chairman und CEO von Eaton. "Seine Investition in eine neue Idee im Transportwesen, den ersten Lkw-Achsantrieb, hat den Grundstein für unser Wachstum gelegt. Auf dieser Basis bauen wir auch heute als wertorientiertes, globales Unternehmen weiter auf."
Heute bedienen Eatons vier Geschäftssparten Electrical, Aerospace, Hydraulics und Vehicle zahlreiche globale Märkte: von der Luftfahrt über die Landwirtschaft, Bau- und Energiebranche bis hin zur Infrastruktur, dem Gesundheitswesen und vielen mehr. Mit Kunden in über 150 Ländern generiert Eaton mehr als 55 Prozent seines Umsatzes außerhalb der Vereinigten Staaten.
Einige Beispiele für Schlüsseltechnologien und Höhepunkte aus dem ersten Jahrhundert von Eatons Unternehmensgeschichte:
"Wir feiern das 100. Jubiläum unseres Unternehmens – diese Tradition der Innovation und Expertise ist das Fundament für alle Eaton Mitarbeiter rund um den Globus", erklärte Cutler. "Wir freuen uns darauf, unsere wichtigsten Technologien weiter voranzutreiben. Das wird unseren Kunden weltweit dabei helfen, mit den steigenden Energiekosten fertig zu werden und einige der größten globalen Herausforderungen des Energiemanagements anzugehen."
Eaton Corporation
Als Spezialist für Energiemanagement erzielte die Eaton Corporation im Jahr 2010 Umsätze in Höhe von 13,7 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen, das 2011 sein 100-jähriges Bestehen feiert, zählt
weltweit zu den Technologieführern im Bereich elektrischer Systeme für sichere Stromversorgung, -verteilung und -steuerung. Die Produktpalette umfasst darüber hinaus Systeme und Dienstleistungen
für Industrie- und Mobilhydraulik sowie Kraftstoffversorgungs-, Hydraulik- und Pneumatik-Systeme für die Luftfahrtindustrie. Das Unternehmen entwickelt zudem energiesparende und sichere
Antriebssysteme für die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie. Eaton beschäftigt etwa 70.000 Mitarbeiter und beliefert Kunden in mehr als 150 Ländern. Für weitere Informationen besuchen Sie
www.eaton.com
Mo
09
Mai
2011
Die künftige Versorgung Deutschlands mit elektrischer Energie wird auf einem deutlich veränderten Energiemix beruhen. Dabei wird die Erzeugung und Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energiequellen kontinuierlich an Bedeutung gewinnen und eine immer wichtigere Rolle spielen. Gleichzeitig gehen Experten von einem weiterhin wachsenden Strombedarf aus. Der wachsende Strombedarf, die starken Fluktuationen unterworfene Erzeugung von Strom aus Wind- und Photovoltaik-Anlagen und die fortschreitende geographische Entkopplung von Stromerzeugung und Verbrauch stellen große Herausforderungen an die Stromübertragung und -verteilung. Um eine sichere Stromversorgung der Industrie und der Bevölkerung zu gewährleisten, ist es erforderlich, bestehende Strukturen zu ertüchtigen, aber auch neue Wege zu gehen. Ein wesentliches Element wird die Entwicklung leistungsfähiger Speichertechnologien und deren Integration in das Gesamtsystem sein.
Der Kongress „Energiespeicher - Technologien für die zukünftige Stromversorgung" am 30. Juni 2011 in Nürnberg stellt umfassend unterschiedliche Möglichkeiten der
Energiespeicherung und zukünftige Technologiepfade vor. Im Rahmen der begleitenden Fachausstellung präsentieren Unternehmen und Forschungsinstitute ihre Kompetenzen und Lösungen zu dieser
Thematik. An der
Ausstellung interessierte Firmen und Institute können sich noch bis zum 20. Mai bewerben.
Für den Einführungsvortrag konnte Prof. Dr. Martin Faulstich gewonnen werden. Der Inhaber des Lehrstuhls für Rohstoff- und Energietechnologie an der Technischen Universität München und Vorsitzende des Sachverständigenrats für Umweltfragen der Bundesregierung stellt beim Kongress „Energiespeicher - Technologien für die zukünftige Stromversorgung" neue Erkenntnisse über die Anforderungen an Energiespeicher als Voraussetzung für die Integration der Erneuerbaren Energien ins Stromnetz vor.
Do
05
Mai
2011
Bislang verfügt erst jeder zehnte Haushalt in der EU über einen Smart Meter. Da durch den Einsatz von intelligenten Zählern laut dem Strategiepapier "Smart Grids - from innovation to deployment" der EU-Kommission in den europäischen Haushalten bis zu zehn Prozent Strom eingespart werden könne, fordert die EU von ihren Mitgliedstaaten einen schnelleren Ausbau der Smart-Technologien.
Nötig wird dieser Ausbau auch, um die steigenden Energie-Einspeisungen aus erneuerbaren Quellen zu gewährleisten. Während immer mehr Investoren die Potenziale der intelligenten Stromverteilung vom Produzenten über die Speicherung bis hin zum Konsumenten erkennen, sind in Deutschland die Rahmenbedingungen für Investitionen noch nicht geklärt. Neben einheitlichen Mess- und Kommunikationsstandards werden fehlende Planungssicherheiten und aufwändige Genehmigungsverfahren beklagt.
Über 30 Experten aus der Energiewirtschaft, ITK-Unternehmen, Industrie sowie aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft diskutieren auf dem 2. Smart Technologies Forum am 8. und 9. Juni in Köln über den aktuellen technischen, wirtschaftlichen und gesetzlichen Status quo für den Ausbau intelligenter Netze, Zähler und Geräte.
Die Forschungsinitiative "Future Energy Grid" der Bundesregierung wird ebenso vorgestellt wie Fragen der Datensicherheit und Datenstandards. Darüber hinaus werden aus Sicht aller beteiligten Branchen die unterschiedlichen Geschäftsmodelle von und für intelligente Technologien in der Energieversorgung vorgestellt.
Energy meets ITK
Mehr als 350 Millionen US-Dollar hat der Suchmaschinenbetreiber Google bereits in erneuerbare Energien investiert. Neben Investments in Solar- , Wind- und Geothermieprojekte engagiert sich Google auch in Stromverkabelungsprojekten und bietet in den USA unter dem Namen PowerMeter ein für Nutzer kostenloses Smart Metering-Produkt an. Benjamin Kott (Google UK Limited) stellt die unterschiedlichen Aktivitäten von Google im Bereich von erneuerbaren Energien vor und erläutert die Nachhaltigkeitsstrategie seines Unternehmens. Über die Rolle von ITK-Unternehmen für intelligente Netze spricht Alf Henryk Wulf (Alcatel-Lucent Deutschland AG). Die Möglichkeiten, die sich für Stadtwerke aus smarten Gebäude- und Mobilitätsdienstleistungen ergeben, erläutert Stefan Grützmacher (Stadtwerke Kiel AG).
Smart Technologies im Fokus
In vier Fachforen greift das 2. Smart Technologies Forum vertiefend die Themen dezentrale Energieversorgung, Datenschutz, Produktangebote auf Basis von Smart Metering und Smart Grids sowie die Wege von Städten und Gemeinden zur Smart City auf. In den Fachforen werden unter anderem Siemens AG Österreich, Vattenfall Europe Wärme AG, RWE Effizienz GmbH, der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. sowie EWE AG, die Stadt Bottrop und E.ON Metering GmbH vertreten sein. Im Rahmen der Podiumsdiskussion über die Möglichkeiten der intelligenten Nutzung von Netzinfrastrukturen sprechen unter anderen Dr. Carl-Werner Ackermann (T-Systems International GmbH) und Andreas Wodtke (IBM Deutschland GmbH).
Das vollständige Programm finden Sie unter: http://www.smarttech-forum.com
Mi
04
Mai
2011
Eigene Marktforschung ist für kleine und mittlere Energieversorgungsunternehmen oft nicht erschwinglich. Speziell für diese Unternehmen organisiert die Freiburger Forschungsgruppe EnCT einen gemeinschaftlichen Praxistest von verschiedenen Smart-Home- und Visualisierungssystemen. Für den Bruchteil des Aufwands eines eigenen Tests erhalten die Teilnehmer so alle erforderlichen Informationen, um ein optimales System für Ihre Vertriebsstrategie auszuwählen und im Rahmen eines eigenen Produkts auf dem Markt erfolgreich anzubieten.
Der Markt für innovative Visualisierungs- und Smart-Home-Systeme wächst dynamisch. Über 40 Lieferanten, auch neue aus Europa und Asien, drängen inzwischen auf den deutschen Markt. Für Energieversorger eröffnen sich hierdurch neue Chancen, die steigende Nachfrage nach grünen und effizienten Energieprodukten zu bedienen. Mehr als die Hälfte aller Privathaushalte haben ein hohes bis sehr hohes Interesse an einfachen Wohnungsdisplays, Internetportalen und Smart-Home-Systemen wie eine repräsentative Kundenbefragung der EnCT ergab.
Die aktuellen Systeme bieten allerdings sehr unterschiedliche Vor- und Nachteile bei stark differierenden Kosten und technischen Anforderungen. „Insbesondere für kleine und mittlere Energieversorger stellt die Wahl eines passenden und praxistauglichen Systems eine große Herausforderung dar“, erklärt Dr. Harald Schäffler, Geschäftsführer der EnCT GmbH. „Deshalb bieten wir in Kooperation mit weiteren Partnern einen gemeinschaftlichen Praxistest an, bei dem sich die teilnehmenden Energieversorger Kosten und Ergebnisse teilen“.
Im Mittelpunkt des Tests stehen einfache Wohnungsdisplays und Software-Lösungen, die den Energieverbrauch visualisieren, sowie Smart-Home-Systeme, die auch die Verbrauchsmessung und die Steuerung von Einzelgeräten ermöglichen. Kunden in der Region Freiburg testen die Systeme über einen Zeitraum von drei Monaten hinweg und bewerten sie hinsichtlich Technik, Usability, Kundennutzen und Wirtschaftlichkeit.
Der Praxistest startet in der zweiten Jahreshälfte. Energieversorger, die an dem Praxistest teilnehmen möchten, können sich bis zum 20. Mai unter www.enct.de/praxistest registrieren.
Die Forschungsgruppe EnCT in Freiburg ist ein interdisziplinäres Unternehmen mit Fokus auf nachhaltigem Energiekonsum und intelligenter Energiemessung. EnCT unterstützt Unternehmen aus der Energie- und IKT-Wirtschaft bei der Entwicklung und Markteinführung von neuen Energieprodukten, Effizienzprogrammen und Informationssystemen. Von der Forschungsgruppe EnCT ist zuletzt der „Praxisvergleich „Smart-Metering-Produkte 2011“ erschienen. Die Marktstudie „Kundensegmente und Marktpotentiale 2011“ ist ab Juni 2011 erhältlich. Weitere Informationen unter www.enct.de.
Di
03
Mai
2011
Die Ablesung von Zählern auf Baustellen, in Schächten oder an Lichtsignalanlagen gehört für Versorgungsunternehmen nicht gerade zu den leichtesten Übungen. Meist sind die Stromzähler nur schwer
zugänglich. Für die händische Protokollierung der Zählerstände braucht der Ableser viel Zeit – zunächst, um den Zähler zu finden, und dann, um sich Zugang zu ihm zu verschaffen. Die elektronische
Datenerfassung erfordert teure Technik, die unter den besonderen Bedingungen nicht immer störungsfrei arbeitet.
metaCount – eine Marke der swb Messung und Abrechnung – hat nun als Erweiterung der unternehmenseigenen Smart-Metering-Lösungen ein Konzept entwickelt, das all diese Probleme kosteneffizient und
zuverlässig löst: das metaCount FUNKportal. Das FUNKportal verbindet modernstes Smart Metering mit flexibler MDE-Technologie. Die Basis des Systems bilden elektronische Drehstromzähler. Die Smart
Meter werden je nach den lokalen Gegebenheiten mit einem Aufsatzgehäuse mit Nahfunkeinheit und integrierter Antenne ausgestattet, die nach dem bewährten Coronis Wavenis Standard sendet. Optional
kann eine Außenantenne bei schlechter Erreichbarkeit für eine fehlerfreie Übertragung sorgen. Die Auslesung erfolgt mittels eines Bluetooth Coronis Empfängers der mit mithilfe marktüblichen
MDE-Geräten gekoppelt wird. Zum Be- und Entladen der Ableseaufträge steht eine separate Softwarelösung zur Verfügung. Die Bluetooth Coronis Empfänger sowie die separate Softwarelösung zum Be-und
Entladen der Ableseaufträge können auf Wunsch ebenfalls bei metaCount bezogen werden.
metaCount betreut jährlich rund eine Million Zählpunkte und kennt damit die besonderen Anforderungen an den Einsatz von Funktechnologie sehr genau. Der Bremer Dienstleister hat bereits bei der Entwicklung des FUNKportal besonderen Wert auf eine kostengünstige, sichere und praxistaugliche Lösung gelegt. Denn als hundertprozentige Tochter der swb AG bringt metaCount ausschließlich Technik zum Einsatz, die auch im eigenen Versorgungsgebiet zur vollsten Zufriedenheit läuft.
Die swb Messung und Abrechnung GmbH bietet unter der Marke metaCount Dienstleistungen rund ums Zählen, Messen und Abrechnen. Mit intelligenten Lösungen unterstützt das Bremer Unternehmen Energieversorger in ganz Deutschland beim hochaktuellen Thema Effizienzsteigerung.
Mehr Informationen unter www.metacount.de
Mo
02
Mai
2011
Vattenfall Pilotprojekt SmartMeter startet in Hamburg. Vattenfall liefert damit einen weiteren Beitrag für die Europäische Umwelthauptstadt 2011.
Rund 700 Haushalte in der HafenCity erhalten in den kommenden Tagen Post vom Netzbetreiber Vattenfall. Unabhängig vom derzeitigen Stromlieferanten können sich die Bewohner der HafenCity von Vattenfall einen intelligenten Stromzähler einbauen lassen.
Bei der Verbrauchsdarstellung können die Nutzer vorab zwischen einer TV/iPhone/iPod touch-Lösung oder der Ausgabe auf dem PC wählen. Damit gehen die Smart Meter für die HafenCity im
Hinblick auf den Funktionsumfang weit über die intelligenten Zähler hinaus, die seit vergangenem Jahr bei Neubauten und Grundsanierungen installiert werden.
"Wir versetzen damit die Stromkunden in der HafenCity in die Lage, ihren Stromverbrauch jederzeit im Blick zu haben", so Dr. Dietrich Graf, Technischer Geschäftsführer der
Vattenfall Europe Netzservice GmbH. Experten gehen davon aus, dass allein durch die Schärfung des Bewusstseins und eine entsprechende Anpassung des persönlichen Verbrauchsverhaltens bis zu zehn
Prozent bei der Stromrechnung eingespart werden können.
Der Vattenfall Generalbevollmächtigte für Hamburg und Norddeutschland, Pieter Wasmuth, sieht den Einstieg in die Strominfrastruktur der Zukunft: "Intelligente Zähler sind die technische
Voraussetzung für die angebotsorientierte Abnahme von Erneuerbaren Energien." Die Speicherung und die angebotsorientierte Abnahme werden zentrale Voraussetzung für den weiteren Ausbau
der Erneuerbaren Energien sein.
Die Aktion "SmartMeter" ist zunächst auf 150 Teilnehmer der HafenCity begrenzt. Sollte es über die 150 Plätze weitere Interessenten geben, so entscheidet das Datum der Rückmeldung. Für eine Projektlaufzeit bis zum 31.12.2012 erhebt Vattenfall eine einmalige Teilnahmegebühr von 35 Euro. Die kompletten Erlöse kommen dem Störtebeker SV - einem Verein zur Förderung von Sport und sozialen, kulturellen und nachbarschaftlichen Freizeitaktivitäten zugute.
Do
28
Apr
2011
Landis+Gyr E350-EDL
Landis+Gyr hat in enger Zusammenarbeit mit der SAP AG eine neue AMM (Advanced Meter Management) Lösung entwickelt. Mit „Gridstream MDUS“ bietet Landis+Gyr Energieversorgern ab sofort nicht nur modernste IT-Unterstützung in der Messdatenverarbeitung sondern dank einer abgestimmten Release-Planung auch eine durchgängige Integration in SAP-Systeme.
Mit der stetig wachsenden Flut an Messwerten ist die Datenverarbeitung für Energieversorger zu einem zentralen Thema geworden. Um diese Herausforderung zu meistern, haben Landis+Gyr und SAP im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft mehr als ein Jahr eng zusammengearbeitet. Das Ergebnis der gemeinsamen Entwicklung heißt „Gridstream MDUS“ (Meter Data Unification and Synchronisation), eine durchgängige Lösung, die in das branchenspezifische Portfolio SAP for Utilities integriert ist. Darüber hinaus ist Gridstream MDUS ab sofort eine „SAP-qualified business solution“.
Energieversorger profitieren nicht nur von einer durchgängigen Prozesskette und höherer Prozesseffizienz. Dank der engen Zusammenarbeit der beiden Unternehmen ist vor allem auch der langfristige Einsatz der Lösung gesichert. MDUS wurde hierzu genau an den SAP-Anforderungen zur Software-Entwicklung ausgerichtet. Darüber hinaus ist die Release-Roadmap von MDUS und SAP AMI Integration for Utilities eng aufeinander abgestimmt. Und: Energieversorgern steht rund um die Uhr (24x7) eine Service-Hotline für den First- bis Third-Level-Support zur Verfügung.
„Mit Gridstream MDUS bieten wir Energieversorgern eine ebenso innovative wie investitionssichere Lösung für den Smart Meter-Rollout“, erklärte Andreas Umbach, Präsident und Chief Operating Officer von Landis+Gyr. „Dank der nahtlosen Integration der Landis+Gyr Gridstream®-Lösungen mit SAP for Utilities machen unsere Kunden sowohl in puncto Wettbewerbsfähigkeit als auch in der Kosteneffizienz ganz ohne Zweifel einen großen Schritt nach vorne.“ Die neue Technologie ist bereits in ersten Feldanwendungen erfolgreich. „Auf Basis unserer engen Zusammenarbeit mit SAP werden wir unsere Servicepalette auch in Zukunft weiter ausbauen, um unseren Kunden ein noch besseres und kostengünstigeres Energiemanagement zu ermöglichen.“
„Gridstream MDUS von Landis+Gyr, eine SAP-qualified business solution, wird Versorgungsunternehmen bei der Optimierung der Energieerzeugung und Leitungsnetze, der Senkung von Energiekosten für den Verbraucher sowie der Stärkung der Wettbewerbsposition des Anbieters unterstützen“, ergänzte Dr. Stefan Engelhardt, Head of Utilities Industry Business Unit bei der SAP AG. „Die Lösung ermöglicht es Energieversorgern, innovative Messsysteme aufzubauen und ihren Kunden dank bidirektionaler Kommunikation umfangreiche Verbrauchsinformationen zur Verfügung zu stellen.“
Quelle:PM
Di
26
Apr
2011
Durch die Erweiterung des Produktportfolios um das Segment “Stromzähler für Haushaltskunden“ kann Dr. Neuhaus nun ganzheitliche Smart Metering-Lösungen anbieten – Zähler, Kommunikation und Anbindung an die Zentrale. Mit dem SMARTY ix-130 präsentiert Dr. Neuhaus einen elektronischen Haushaltszähler (eHz) gemäß FNN Lastenheft. Dieser ist von der PTB zugelassen und erfüllt alle Anforderungen an eine Messstelle nach §21 EnWG, sowie in Verbindung mit einem MUC-Controller die Anforderungen an ein EDL40-Messsystem. Der SMARTY ix-130 entspricht der bewährten eHZ-Bauform gemäß dem VDN-Lastenheft „Elektronische Haushaltszähler” und ist für die problemlose Steckmontage auf jedem modernen Zählerplatz ausgelegt. Das ermöglicht nicht nur den unterbrechungsfreien Zählerwechsel unter Last, sondern erhöht auch die Arbeitssicherheit. Darüber hinaus ist der Zähler komplett wartungsfrei und in einem hohen Maß gegen Manipulation geschützt.
Smart Metering für Endkunden - Datenschutzkonform
Über das zweizeilige Display werden Informationen wie z. B. Zählerstand, Tarif und Stromverbrauch des angeschlossenen Haushaltes angezeigt. Das beinhaltet nicht nur den Momentanverbrauch, sondern
auch den Verbrauch des letzten Tages, Woche, Monat und Jahr. Der Endkunde kann direkt am Zähler auch seine eigene Messung starten und, ähnlich eines Tageskilometerzählers beim Auto, handhaben.
Die Darstellung dieser Werte ist gegen unberechtigten Zugriff geschützt und wird damit den Datenschutzbelangen gerecht.
„Mit dem neuen Zähler und unseren bewährten MUC-Controllern können wir nun Smart Metering-Lösungen aus einer Hand anbieten.“, freut sich Thomas Bruckbauer, Geschäftsführer der
Dr. Neuhaus Telekommunikation GmbH. „Beim Einsatz des SMARTY ix-130 profitieren Energieversorger und Messstellenbetreiber von dem hohen Standardisierungsgrad und gewinnen so ein Maximum an
Investitionssicherheit. Es wurden bereits Rahmenverträge mit mehreren, großen deutschen Energieversorgern abgeschlossen.“
Clever & SMARTY
Der SMARTY ix-130 kann durch Kombination mit einem intelligenten MUC Controller zu einer Smart Metering Messstelle nach §40 EnWG – EDL40 erweitert werden. Der MUC Controller als auch der eHZ
(elektronischer Haushaltszähler) sind wichtige Schlüsselkomponenten für den Aufbau von Smart Metering-Lösungen, d. h. intelligenten Systemen zur Erfassung und Weiterverarbeitung von
Energieverbrauchsdaten. Die Entwicklung und Vermarktung dieser Systeme wird derzeit aufgrund technischer Anforderungen, infolge der Integration erneuerbarer Energiequellen und gesteigerten
Verbraucherbewusstsein durch den Gesetzgeber angetrieben.
Laut Energiewirtschaftsgesetz müssen in ganz Deutschland ab dem 1. Januar 2010 in Neubauten sowie nach größeren Sanierungen intelligente Stromzähler eingebaut werden. Zusätzlich verpflichtet das
Gesetz ab 2011 dazu, verschiedene Tarifmodelle anzubieten.
Der SMARTY ix-130 ist ab sofort verfügbar und kann direkt bei Dr. Neuhaus bezogen werden.
Quelle: PM
Mo
18
Apr
2011
OpenText™ (NASDAQ: OTEX; TSX: OTC) ist der European Smart Metering Industry Group (ESMIG) beigetreten. Als Verbandsmitglied widmet der Anbieter von Enterprise Content Management (ECM)-Software sich dem Ideen- und Wissensaustausch mit anderen internationalen Unternehmen der europäischen Smart Metering-Branche und arbeitet an der Entwicklung von Industriestandards mit.
Zu den Mitgliedern des ESMIG-Industrieverbands zählen führende europäische Hersteller von Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmezählern sowie IT-Firmen und Systemintegratoren. Sie decken sämtliche Aspekte des Smart Metering-Konzepts einschließlich der Elektrizitäts-, Gas-, Wasser- und Fernwärmeverbrauchsmessung ab. Sie spiegeln damit auch die gesamte Wertschöpfungskette von der Herstellung der Zähler über Software, Installation und Beratung bis hin zu Kommunikation, Datenmanagement und Systemintegration ab.
Der Verband unterstützt die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten und unterhält Kooperationen und Partnerschaften mit allen wichtigen Interessensgruppen in diesem Bereich. Dadurch möchte der Verband einen Beitrag zur Entwicklung, Einführung, Integration und Verwaltung von Smart Metering-Lösungen in ganz Europa leisten.
"Die Versorgungsbranche wächst organisch und unterliegt gleichzeitig einem fundamentalen Wandel. Grund sind Initiativen wie Smart Metering zur Erhöhung der Energieeffizienz", so Walter Köhler, Vice President of Global Services, EMEA bei OpenText. "Mit unseren Funktionalitäten für das Management der Kundenkommunikation als Teil der OpenText ECM Suite können Versorgungsunternehmen effektiver mit ihren Kunden zum Thema Energieverbrauch kommunizieren. Diese Art von Kommunikation hilft den Kunden beim Energiesparen und verleiht der Beziehung zwischen Endverbraucher und Anbieter eine neue Qualität. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Systemintegratoren unterstützen wir EU-Institutionen, Endkonsumenten und Versorgungsunternehmen dabei, die bestmöglichen, weil langfristig richtigen Entscheidungen bei der Einführung von intelligenten Zählern zu treffen."
"Der Beitritt von OpenText zu unserem Verband freut uns außerordentlich", erklärt Dr. Howard Porter, ESMIG Managing Director. "OpenText trägt ungeheures Wissen über Enterprise Content Management- und Digital Content-Lösungen bei. Dies wird Unternehmen in ganz Europa die Entwicklung und flächendeckende Einführung von intelligenten Zählerlösungen deutlich erleichtern."
Weitere Informationen über die European Smart Metering Industry Group (ESMIG) sind unter www.esmig.eu zu finden. Quelle: PM
Fr
15
Apr
2011
Die RheinEnergie startet gemeinsam mit der SAP AG (Walldorf) ein bundesweit bislang einzigartiges Pilotprojekt. Bis Dezember 2011 wird die RheinEnergie in 30.000 Kölner Haushalten intelligente Zähler für Strom, Gas und Wasser installieren.
Die SAP liefert die erforderliche IT-Infrastruktur. „Dieses Projekt hat Pioniercharakter. Erstmals bringen wir in größerem Stil unsere intelligente spartenübergreifende Zählertechnik in private Haushalte.
Mit SAP haben wir einen Partner gefunden, der uns dabei hilft, die Verbrauchsdaten optimal zu verarbeiten. Davon werden unsere Kunden in Form von verbessertem Service profi-tieren“, erklärt Vorstand Thomas Breuer, der bei der RheinEnergie auch den Bereich IT verantwortet. Die RheinEnergie hat die Entwicklung einer spartenübergreifenden intelligenten Zählertechnik in den vergangenen Jahren maßgeblich vorangetrieben. Für Testzwecke sind bereits über 2.000 Verbrauchsstellen mit elektronischen Verbrauchszähler und Kommunikationsmedien zur Übertragung der Daten ausgestattet.
Mit der intelligenten Zählertechnik haben die Kunden jederzeit ihre aktuellen und frühere Verbrauchsdaten im Blick. Diese Transparenz erlaubt es ihnen, den Verbrauch besser zu steuern, Energie effizienter zu nutzen, Klima und Geldbeutel zu schonen. Die SAP-Software (Advanced Meter Infrastructure Integration for Utilities) sichert den fortlaufenden Austausch der Daten zwischen den Zählern und Prozessen wie der Rechnungsstellung für Smart-Meter-Tarife.
Auf dieser Basis kann die RheinEnergie besser auf den Kunden zugeschnittene Service- und Tarifangebote machen. Mit der Installation werden beide Unternehmen im September beginnen und sie
bis Ende des Jahres abschließen. Quelle:PM
Do
14
Apr
2011
Verlässlichkeit, Effizienz, technische Beherrschung sowie Prozessoptimierung sind Anliegen der beteiligten Akteure aus den Bereichen Stromerzeugung (einschließlich erneuerbare Energien), -speicherung, -netzbetrieb und -verbrauch.
Der IT-Sicherheitsverband TeleTrusT Deutschland e.V. hat eine Arbeitsgruppe "Smart Grids" konstituiert, die Know-how bei der Lösungsentwicklung und Produktgestaltung in diesem Umfeld einbringt und mit Förderprojekten wie "E-Energy" und beteiligten Organisationen, Unternehmen und Institutionen zusammenarbeitet. Übergeordnetes Anliegen ist es, das künftige intelligente Energienetz ("Internet der Energie") sicher und datenschutzkonform und damit für alle beteiligten Akteure anspruchsgerecht mitzugestalten. TeleTrusT veranstaltet am 31.05.2011 in Berlin den Informationstag "IT-Sicherheit im Smart Grid". Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Verbraucherschutz, insbesondere aus den Bereichen IT-Sicherheit und Energieversorgung. Referenten des BSI sowie von RWE, Infineon, BMW, der Verbraucherzentrale und IT-Sicherheitsexperten vermitteln aus verschiedenen Blickwinkeln eine Einschätzung der aktuellen Situation und künftigen Entwicklung.
Programm und Anmeldung unter: www.teletrust.de/veranstaltungen/smart-grid/
Do
14
Apr
2011
Frank Hummel, Geschäftsführer der Hummel Systemhaus GmbH & Co. KG
Durch politische Krisen, Umweltkatastrophen und den stark ansteigenden Energiebedarf aufstrebender Industrieländer werden die Energiepreise weiterhin stetig steigen, darin sind sich praktisch alle Experten einig. Um dennoch nicht auf Mobilität, komfortables Wohnen und bezahlbaren Strom sowie zuverlässige Energieversorgung verzichten zu müssen, präsentiert das Hummel Systemhaus auf der größten Baumesse in Baden-Württemberg seinen einheitlichen Lösungsansatz, der Sonnenenergie, Stromspeicher und intelligente Haustechnik miteinander vernetzt. Auf der Holz|Haus|Energie, die vom 15. bis 17. April auf dem Gelände der Stuttgarter Messe stattfindet, stellt das Systemhaus aus Frickenhausen interessierten Bauherren und Hausbesitzer sowie Modernisierer seine nachhaltigen Konzepte vor.
„Wir präsentieren auf der Holz|Haus|Energie das moderne e-Haus mit intelligenter Gebäudesteuerung, Solarenergiezeugung sowie der Stromspeicherung durch einen Energiespeicher der Firma Solarworld. Das alles verknüpfen wir zusätzlich mit e-Mobilität und einem der schnellsten Roadster der Marke Tesla, der ganz ohne herkömmlichen Treibstoff auskommt“, berichtet Frank Hummel, Geschäftsführer der Hummel Systemhaus GmbH & Co. KG. „Auch wir registrieren vor allem in den letzten Monaten eine steigende Nachfrage an Lösungen, die es ermöglichen einerseits die Umwelt zu schonen, Geld zu sparen sowie sich weitgehend unabhängig von fossilen Brennstoffen und der Kernenergie zu machen und dabei gleichzeitig nicht auf Komfort verzichten zu müssen.“
Am Stand 401 berät das Hummel Systemhaus an allen vier Messetagen die Besucher darüber, welche Technologien aktuell zur Verfügung stehen und wie diese miteinander sinnvoll kombiniert werden
können, um maximalen Nutzen zu erzielen. Das Systemhaus aus Frickenhausen ist in der Region Stuttgart, Esslingen und Nürtingen eines der führenden Unternehmen in den Bereichen Elektro-und
Gebäudetechnik, IT-und Kommunikationstechnik sowie der Regenerativen Energietechnik. „Wir haben es uns zum Ziel gesetzt es unseren Kunden zu ermöglichen sich für die Zukunft zu rüsten und dabei
möglichst viele Teilaspekte abzudecken. Deshalb verfolgen wir unseren einheitlichen Ansatz, der nicht nur das Erzeugen von Strom durch Solaranlagen sondern eben auch das Speichern der Energie und
die effiziente Verwendung des Stroms für komfortables Wohnen und Mobilität umfasst“, erklärt Frank Hummel.
Die Holz|Haus|Energie präsentiert das gesamte Spektrum zum Thema Hausbau, energieeffiziente Sanierung, moderne und ökologische Heizformen den Besucher in hoher Qualität. Die Haus- und Baumesse
stärkt das lokale Handwerk und bringt Angebot und Nachfrage auf einer effizienten Plattform zusammen. In Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg und den
Gebäudeenergieberatern erhalten die Messebesucher vielfältige Anregungen und unabhängige Beratung.
Das HUMMEL Systemhaus ist in der Region Stuttgart, Esslingen und Nürtingen eines der führenden Unternehmen in den Bereichen Elektro-und Gebäudetechnik, IT-und Kommunikationstechnik sowie der Regenerativen Energietechnik. Seit 40 Jahren setzt das Unternehmen auf Präzision, Fachkompetenz und umfangreichen Service. 1993 übernahm Frank Hummel den Familienbetrieb. Seither hat das Unternehmen sein Angebot ständig erweitert und sich für neue Märkte geöffnet. Die hohe Zufriedenheit der Hummel-Kunden ist dabei die wichtigste Referenz, ausgezeichnet durch den VKE mit einer Kundenumfrage und der Note "Sehr gut".
Quelle: PM 110411
Mo
11
Apr
2011
Die Schleswig-Holstein Netz AG – eine Tochter der norddeutschen E.ON Hanse AG - erwartet auch für die nächsten Jahre eine rasante Zunahme der EEG-Anlagen in ihrem Netzgebiet. Derzeit sind bereits ca. 2000 größere Anlagen mit mehr als 100 kW Einspeiseleistung pro Anlage ans Netz angeschlossen. Von diesen nutzen zur Stromproduktion ca. 40 Prozent den Wind und weitere 40 Prozent die Sonne. Die übrigen 20 Prozent erzeugen ihren Strom über Generatoren aus Biomasse / Biogas. „Wir rechnen noch mit einer deutlichen Erhöhung der Anlagenanzahl und der Einspeiseleistung bis Ende 2011“, sagt Marco Tornow, verantwortlich für den Betrieb der Netzleittechnik im Technischen Netzservice der E.ON Hanse AG in Rendsburg.
Die E.ON Hanse AG ist einer der größten Energiedienstleister in Norddeutschland. Sie betreibt das Erdgasnetz in einigen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns direkt. Über ihre Tochtergesellschaft Schleswig-Holstein Netz AG betreibt sie die Strom- und Erdgasnetze in Schleswig-Holstein. Das Hamburger Gasnetz betreibt ihre Tochtergesellschaft Hamburg Netz GmbH. Insgesamt umfasst das Stromnetz rund 53.000 Kilometer Mittel- und Niederspannungsnetze. Zur steuerungstechnischen Beeinflussung der Einspeiseleistung aus Windkraft, Photovoltaik- und Biogasanlagen im Schleswig-Holstein Netz-Versorgungsgebiet wurde ein Einspeisemanagement (EisMan) aufgebaut, das sich auf Basis neuer Herausforderungen mit Hilfe von EDW.scadalink kontinuierlich weiterentwickelt. Denn die netztechnischen Anlagen des vorgelagerten Hochspannungsnetzes von E.ON Netz GmbH können nur eine begrenzte Netzlast unter Einhaltung aller sicherheitstechnischen Standards im Gebiet der Schleswig-Holstein Netz sicher transportieren und dabei die Netzstabilität jederzeit gewährleisten. Stehen alle EEG-Anlagen störungsfrei zur Verfügung und erzeugen bei Starkwind und hoher Sonneneinstrahlung sehr viel Energie, könnten jedoch auch deutlich höhere Leistungen eingespeist werden und das Netz überfordern. In diesen Fällen wird dann die Menge der eingespeisten Energie über das EisMan reduziert.
Regelung der Einspeiser
Die E.ON Netz Schaltwarte in Lehrte überwacht dazu die Ströme und Temperaturen der 110 kV-Leitungen und sendet bei Überschreitung eines der eingestellten Grenzwerte einen Reduktionsbefehl an das Netzleitsystem der Schleswig-Holstein Netz. Von dort wird der Reduktionsbefehl über die Schnittstelle zum EDW.scadalink an die angeschlossenen Einspeiser, die in 16 Regionen aufgeteilt sind, weiterverteilt. Insgesamt sind derzeit dabei vier Stufen möglich: 0%, 30%, 60% und 100%. Im System besteht die Möglichkeit, die normalerweise automatisch durchgeführten Reduzierungen zu wiederholen oder im Fehlerfall auch manuell zu steuern.
Mit der Einführung eines neuen Netzleitsystems der Firma Kisters und des EDW3000 von GÖRLITZ mit dem Modul EDW.collector lag es nahe, auch das EisMan auf eine neue Grundlage zu stellen. Das
Konzept: Die Netzleitstelle gibt die Befehle zum Regeln der Anlagen über das IEC 60870-5-104-Protokoll an das EDW3000, welches wiederum alle Geräte in einer Region von Geräten oder auch gezielt
einzelne Geräte über den EDW.collector anruft und Ein- oder Ausschaltbefehle absetzt. Hierbei kommen neben den schon länger im Einsatz befindlichen ENC400-Geräten von GÖRLITZ auch
Skalar-Datenmodems mit dem PRM44/62-Modul zum Einsatz. Die Geräte quittieren im selben Anruf die Schaltbefehle und diese Quittierungen werden über das EDW3000 mittels IEC60870-5-104-Protokoll
wieder zurück an das Netzleitsystem gemeldet. Hieraus ergibt sich ein gern gesehener Effekt gegenüber der Funkrundsteuerung, da die Quittungen eine Verlässlichkeit und Nachweisbarkeit in
kritischen Netzsituationen garantieren. Nachdem Anfang 2010 mit der Realisierung des Projekts begonnen wurde, konnte im August die Testphase abgeschlossen werden. Nach einer Schulung der
Schaltmeister fand dann am 1. Oktober 2010 die Inbetriebnahme statt. „Der große Vorteil dieser Lösung besteht darin, dass wir bereits vorhandene Technik nutzen konnten und keine neue
Fernwirktechnik aufbauen mussten“, unterstreicht Projektleiter Tornow. Eine Besonderheit der neuen Technik ist dabei, dass die Einspeiser abhängig von der Erzeugungsart Wind, PV oder Biogas
unterschiedlich behandelt werden können. So könnten die Biogaseinspeiser im EDW.scadalink besonders gekennzeichnet werden und ihre Einspeiseleistung würde z.B. bei Bedarf nur um maximal 70%
reduziert werden können.
In Zukunft ist angestrebt, auch die Topologie des Netzgebiets stärker zu berücksichtigen. „Wir werden die Einspeiser nicht mehr nach fest definierten EisMan-Regionen steuern, sondern abhängig
von der Topologie werden die jeweils stärksten auf einen Engpass im Netz wirkenden Einspeiser dynamisch zu einer Liste zusammengestellt.“, erläutert Tornow.
Intelligente Stromnetze entwickeln sich
Bis zum Jahr 2020 soll der Strombedarf in Deutschland zu 30 Prozent durch erneuerbare Energiequellen gedeckt werden, derzeit sind es nur etwa 15 Prozent. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen sich
immer mehr und immer größere Windräder drehen, die ersten bereits fern der Küsten weit draußen auf dem offenen Meer. Auf den Dächern von Privathäusern, Fabrikgebäuden oder Scheunen
entstehen weitere Solaranlagen. In den Gebirgsregionen werden zahllose Kleinstwasserwerke installiert, in der Landwirtschaft boomen die Biogasanlagen.
Doch die „Liefer-Zuverlässigkeit“ dieser regenerativen Energiequellen lässt sich nur schwer berechnen. Nicht nur die Anlagenbetreiber, auch die Betreiber der Netze können nur selten genau
abschätzen, wann die „Stromernte“ stattfindet und wie groß sie ausfällt. Nicht immer bläst der Wind, nicht immer scheint die Sonne und nicht immer fließt genügend Wasser erst durch Bäche und
dann durch Turbinen. Stürmt es dagegen, brennt wochenlang die Sonne vom Himmel oder schwellen nach tagelangen Regenfällen die Wassermengen an, wird plötzlich sehr viel Strom produziert
– Energie, die zu diesem Zeitpunkt niemand braucht. Während in der Vergangenheit die Erzeugung an den aktuellen Verbrauch angepasst wurde, muss zukünftig die momentan erzeugte Energie
intelligent verwertet werden. Um die Stabilität des Stromnetzes zu gewährleisten, müssen die ohnehin ständig schwankende Energienachfrage und das noch viel stärker schwankende Angebot an
regenerativen Energien permanent gesteuert und ausgeglichen werden.
Neben den Möglichkeiten zur Energiespeicherung – ein Thema an dem auch im E.ON Konzern intensiv geforscht wird - sind dazu äußerst anpassungsfähige Netzführungssysteme gefordert, die in Echtzeit aktuellste Daten zur Leistung der Netzinstallation, zum Lastfluss und zur Nachfrage für Stromerzeuger, Leitungsbetreiber und Verbraucher bereitstellen. Solche intelligente Netze, die Smart Grids, entstehen nicht plötzlich. Sondern sie entwickeln sich mit zunehmender Geschwindigkeit aus unserer heutigen Infrastruktur. Zahlreiche Komponenten und Systeme, wie sie für ihren Aufbau benötigt werden, gibt es bereits und haben sich vielfach bewährt: Angefangen von intelligenten Stromzählern über MDM-Software für das Meter Data Management bis hin zu den SCADA-Lösungen zur Überwachung, Steuerung und Datenerfassung. Diese Elemente wachsen auf der Basis einheitlicher Schnittstellen zusammen und bilden die Grundlage für das intelligente Netz der Zukunft.
GÖRLITZ unterstützt diese Entwicklung mit seinen Produkten. „EDW.scadalink und unsere Skalar-Datenmodems sind eine kosteneffiziente Systemlösung zur Zusammenführung von SCADA und MDM – damit können Energieversorger ohne großes Investitionsrisiko den ersten Schritt in Richtung Smart Grid gehen“, unterstreicht Thorsten Causemann, Geschäftsführer der GÖRLITZ Deutschland GmbH.
Quellen: Schleswig Holstein Netz AG, Goerlitz AG
Mo
28
Mär
2011
Dr. Norbert Verweyen, Dr. Rolf Martin Schmitz und Ingo Alphéus stellen RWE SmartHome in Essen vor.
Mit „RWE SmartHome“ bietet RWE eine wirtschaftlich effiziente und leicht bedienbare Steuerung von Elektrogeräten und Heizung. Die Technik soll sich im Wachstumsmarkt für Energieeffizienz im Haushalt etablieren. Denn: Immer mehr Hausbesitzer wollen die Versorgung ihres Eigenheims mit Licht und Wärme per Smartphone oder PC organisieren. Als funkbasierte Lösung lässt sich „RWE SmartHome“ schnell installieren und eignet sich nicht nur für das eigene Haus, sondern auch für Mietwohnungen. RWE bietet damit Kunden eine komfortable neue Möglichkeit, Energieeffizienz im Haushalt kostensparend selbst in die Hand zu nehmen.
RWE bietet zunächst ein SmartHome Starterpaket an. Es enthält ein „Energiesparpaket“ mit zwei Heizkörperthermostaten, einem Zwischenstecker und einem Wandsender sowie die Steuerungszentrale. Der
Preis dafür liegt bei 379 Euro. Tür- und Fenstersensoren, Raum- und Bewegungsmelder sowie ergänzende Dienste und Funktionen werden das Produktsortiment im Lauf dieses Jahres schrittweise
ergänzen.
„Die Energiekosten werden weiter steigen, und zwar weltweit. Mit Energie effizient umzugehen wird deshalb immer wichtiger. Das fordert die Politik und das wollen immer mehr Kunden“, so Dr. Rolf
Martin Schmitz, Mitglied des Vorstands der RWE AG. „Mit RWE SmartHome bieten wir unseren Haushaltskunden eine zukunftsweisende Lösung, die Begeisterung fürs Energiesparen in den eigenen vier
Wänden weckt.“
Fast 30 Prozent des Endenergieverbrauchs in Deutschland fallen bei privaten Haushalten an. Mehr als drei Viertel davon für die Heizung. Deshalb setzt RWE SmartHome vor allem an der gezielten
Steuerung des Raumwärme-Bedarfs an.
Dazu Ingo Alphéus, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Effizienz GmbH, die innerhalb des Konzerns auf Energieeffizienz-Infrastruktur spezialisiert ist: „Die energetische Sanierung für
Bestandsgebäude geht ins Geld und rechnet sich oft nicht. Mit unserer Hausautomatisierung kann man schnell und günstig Energiekosten senken, ohne vorher zum Bankberater zu müssen. Je nach
Immobilie und Verbrauchsverhalten sind im Durchschnitt mehr als zehn Prozent geringerer Energieverbrauch bei Wärme und Strom möglich. Das entspricht je Haushalt jedes Jahr fast einer halben Tonne
CO2-Emission.“
Das Herzstück des Systems ist die SmartHome Zentrale, mit deren Hilfe Heizkörper, Haushaltsgeräte und Beleuchtung bedarfsgerecht an- und abgestellt werden können.
Unterschiedliche Anwendungen lassen sich flexibel verknüpfen: So lässt sich mit geringem Aufwand ein „Hauptschalter“ an der Haustür einrichten, der nicht nur Licht und Unterhaltungselektronik,
sondern auch die Heizungsthermostate in den gewünschten Zustand steuert. Sensoren melden offene Fenster und Türen und regeln die Heizung herunter. Rauch- und Bewegungsmelder sorgen für ein
höheres Sicherheitsniveau. Die SmartHome Zentrale steuert über verschlüsselte Funksignale alle Endgeräte. Sie wird mit dem DSL-Router ver-bunden, so dass Kunden per Internet auf die
Zentrale zugreifen können.
„Unser Produkt schließt die Lücke zwischen Heimwerkersystemen und Luxuslösungen. Und es passt zu den Lebensgewohnheiten einer Online-Generation, die ganz neue Ansprüche an Wohnen, Mobilität und
letztlich auch an ihren Energieversorger hat. Man ist quasi von überall zuhause, ob über Laptop, Tablet-PC oder Smartphone, “ so der technische Geschäftsführer der RWE Effizienz GmbH, Dr. Norbert
Verweyen. Entwicklungspartner der RWE Effizienz GmbH sind die Microsoft Deutschland GmbH, die ELV/eQ-3 AG und die designaffairs GmbH.
RWE SmartHome ist über einen Webshop unter www.rwe.de/smarthome zu beziehen.
Quelle: PM 18.03.11
Do
24
Mär
2011
Berlin, 23. März 2011 – Im Rahmen eines Expertengespräches in Berlin saßen Repräsentanten von 50Hertz Transmission, Cisco, CleanThinking, ConfoRS, IEEE, Entelios AG, Institut für Informationswirtschaft (IIW), mk-power, lekker Energie, Siemens, Tagesspiegel, Vogel Business Media Verlag - MM Erneuerbare Energien, Vattenfall und dem CleanEnergy Project an einem Tisch, um sich über die aktuelle Entwicklung und mögliche Modelle intelligenter Stromnetze auszutauschen.Die Teilnehmer von Energieversorgern, IT-Unternehmen, Medien, Wissenschaft und aus der Marktforschung, die noch kurz vor den jüngsten Ereignissen in Japan zusammentrafen, waren sich über die Notwendigkeit einer zügigen Entwicklung intelligenter Stromnetze einig. Gründe, die für mehr Sicherheit, einer nachhaltigen Energieversorgung und mehr Wirtschaftlichkeit sprechen, gäbe es mehr als genug. Vor dem Hintergrund des enorm wachsenden Energiebedarfes, der bis 2030 weltweit um 40 Prozent zunehmen soll, sind die stärkere Einbeziehung erneuerbarer Energien und die intelligentere Steuerung der Energieeinspeisung und des Energieverbrauchs unumgänglich - so die Einschätzung der Experten.
„Die Entwicklung gemeinsamer Standards auf nationaler wie internationaler Ebene ist ganz entscheidend“, stimmt Wilfried Fischer von 50Hertz Transmission und Sprecher von IEEE, dem weltweit
führenden Industrieverband für Elektrotechnik und Informatik, überein. „Das Internet und die Telekommunikationsbranche haben uns gezeigt, wie wichtig und erfolgsentscheidend Industriestandards
sind. Durch sie entstehen oft schon in sehr kurzer Zeit neue Märkte und sie ermöglichen weltweite Veränderungen“, so Fischer weiter.
Herr Prof. Dr. Welker vom Institut für Informationswirtschaft dazu: „Leider sind Smart Grids heute auch in einfacher Form noch nicht möglich, da es noch an gemeinsamen Standards zwischen den
Energieversorgern und der IT-Industrie fehlt.“
„IT-Lösungen und Produkte für Smart Grids sind zum Teil schon vorhanden“, ergänzt Rolf Adam, der für das Smart Grid Business Development verantwortlich ist und den Teilnehmern einen neuen Router
von Cisco für den Markt „Smart Home“ präsentieren konnte. „Was wir neben gemeinsamen Industriestandards und IT-Lösungen für Smart Grid ebenso brauchen, ist die Bildung einer politischen und
gesellschaftlichen Willenskraft“, so Rolf Adam weiter.
Im Verlauf der Diskussion teilten die Experten allerdings die Ansicht, dass der Markt der Privathaushalte noch wenig entwickelt ist und es noch keine tragfähigen Geschäftsmodelle gibt. Außerdem
bestehe sehr viel Aufklärungsbedarf hinsichtlich der Komplexität der Technologie und heikler Themen wie der Erfassung und dem Schutz privater Daten.
Bezüglich Qualität und Sicherheit der Netze waren die Experten der Meinung, dass wir in diesen Bereichen einen Spitzenplatz in Europa einnehmen.
Jens Oberländer, Leiter Netzinnovation bei Vattenfall Distribution bei Vattenfall und Damian Schlosser, Mitglied der Geschäftsleitung von lekker Energie, teilten diese Ansicht. „Aus der Sicht der
Energieversorger spielen auch die steigenden Kosten der Regelenergie eine zunehmend wichtige Rolle. Die Entwicklung von intelligenten Stromnetzen ist für diesen Markt sehr wichtig“, so Damian
Schlosser.
In der Optimierung von Regelenergie über IT-Lösungen sehen Experten schon heute einen konkreten Markt für den es schon einige Geschäftsmodelle gibt. Die Entelios AG hat zum Beispiel ein Konzept
mit dem Namen „Demand Response“ aus den USA übernommen. Ihre Lösung sorgt für eine bedarfsgesteuerte Abschaltung großer Energieverbraucher wie großer Industrieanlagen. Sobald Regelenergie
benötigt wird, können Anlagen ohne zeitkritische Aufgaben vom Netz genommen werden. Auf diese Weise kann auf die Erzeugung teurer, zusätzlicher Energie verzichtet werden, was auch der Umwelt
zugute kommt.
Das Fazit der Berliner Runde war: Es gibt viele interessante Ansätze, die ein Smart Grid deutlich vorantreiben können und eine offensichtliche Notwendigkeit, den ständig steigenden
Energieverbrauch intelligenter zu steuern. Leider gibt es noch unterschiedliche Interessensgruppen, die sich gegenseitig und damit auch die Entwicklung von intelligenten Stromnetzen behindern.
Eine Standardisierung der technischen Komponenten, die für das Umsetzen von Smart Grids notwendig sind, ist ein wichtiger und notwendiger Schritt in die richtige Richtung. Einig waren sich alle
Experten darüber, dass Smart Grids nur dann zu realisieren sind, wenn alle Interessensgruppen aus Wirtschaft, Forschung und Politik zusammenarbeiten.
Quelle: PM 23.03.2011
Fr
18
Mär
2011
Auf der Hannover Messe findet man 2011 Hardware- und Softwarelösungen aus den Bereichen Smart Grids, Smart Metering und IKT der Energie.
Vom 04.-08. April 2011 im Rahmen der internationalen Leitmesse Energy erwartet das Kompetenzzentrum E-ENERGY auf 700 m² in Halle 13, Stand C35 die Besucher. Spezialisierte Unternehmen zeigen ihre Exponate und es sind zahlreiche Experten vor Ort. Die E-Energy Modellregionen des BMWi laden zum Wissenstransfer ein. Energietechnik, Smart Technologies, Smart Grid, Smart Metering, Netzmanagement, Zähltechnologien, das Projekt E-DeMa, Energieübertragung und Energieverteilung werden im Speakers Corner thematisiert.
Mi
09
Mär
2011
Smartmeter sind die Basis für den Aufbau von Smartgrids. IT und Energiebusiness werden zu einer Einheit, man spricht auch beim Smartgrid vom Internet der Energie. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass eine große Anzahl neuer Smartmetering Kooperationen, Unternehmen und Startups gegründet werden. Auf Smartmeter.de werden wir diese Unternehmen vorstellen und möchten heute über DISCOVERGY berichten.
Die Discovergy GmbH wurde Anfang 2009 gegründet. Der Name „Discovergy“ setzt sich zusammen aus den englischen Begriffen „Discovery“ (Entdeckung) und „Energy“. Seit seiner Gründung arbeitet Discovergy mit zahlreichen Pilotkunden zusammen, mit denen die Technologie und die Beratungsleistung verfeinert und optimiert wurde.
Discovergy Geschäftsführer Nikolaus Starzacher ist Gründer von Verivox. Zum Führungsstab von Discovergy gehören ehemalige Führungskräfte bedeutender deutscher Stromversorger sowie Spezialisten aus der IT- und Telekommunikationsbranche.
Sie stellen ihre geballte Erfahrung in den Dienst der Verbraucher, um deutschen Haushalten beim Stromsparen zu helfen.
So können die meisten Verbraucher ihre Stromkosten um rund ein Drittel senken – das sind für einen durchschnittlichen 3-Personen Haushalt immerhin rund 250 Euro im Jahr – wenn sie ihren Stromverbrauch intelligent steuern und den richtigen Tarif nutzen, rechnet Discovergy-Geschäftsführer Nikolaus Starzacher vor. Das Problem: Bislang ist der Wechsel von Anbieter oder Tarif vielen Verbrauchern zu umständlich. Und mit den alten Zählern lässt sich der Stromverbrauch nicht transparent beobachten und gezielt senken.
Die Discovergy GmbH mit Sitz in Aachen hat dafür ein Geschäftsmodell entwickelt, das den Stromkonzernen nicht gefallen dürfte: Mit digitalen Stromzählern und darauf aufsetzender Stromspar- und Tarifberatung macht es das Unternehmen Deutschlands Verbrauchern erstmals wirklich einfach, ihre Stromkosten dauerhaft zu senken.
Die neuen digitalen Stromzähler sollen nach dem Willen der Bundesregierung bis zum Jahr 2020 in 80 Prozent der Haushalte installiert sein. Denn sie helfen nachweislich Stromkosten zu senken. Ein digitaler Stromzähler erfasst den Stromverbrauch sekundengenau. Auf Basis dieser Daten gibt Discovergy dem Verbraucher zum einen ganz konkrete, persönliche Tipps, wie er seinen Stromverbrauch und seine Kosten – selbst im bestehenden Stromtarif – deutlich senken kann. Dies geschieht zum einen durch den optimalen zeitlichen Einsatz von Stromverbrauchern – zum Beispiel den bevorzugten Betrieb von Waschmaschinen in den Abendstunden. Zum anderen lassen sich durch energieeffiziente Geräte die Stromkosten deutlich senken. Bei der Auswahl solcher Geräte berät Discovergy seine Kunden ebenfalls.
Der zweite Teil des Discovergy Services ist die Tarifberatung. Dazu überwacht das Unternehmen fortlaufend den gesamten deutschen Strommarkt. Auf dieser Basis gleicht die Software des Unternehmens sämtliche in Deutschland verfügbaren Stromtarife mit den Daten seiner Kunden ab und gibt – ebenfalls ganz konkret – Tipps, welcher Tarif der für den jeweiligen Verbraucher günstigste ist. Sobald ein günstigeres Angebot vorliegt, erhält der Kunde eine Nachricht. Das Beste daran: Der Wechsel wird auf Knopfdruck vollzogen und Discovergy übernimmt die gesamte Arbeit. Sämtliche Daten, Informationen und Spartipps sind leicht verständlich übers Internet abrufbar.
Nikolaus Starzacher: „Mit unserem Service lebt der Kunde stets in der ruhigen Gewissheit, dass er nie zu viel bezahlt – und er tut ganz nebenbei der Umwelt etwas Gutes.“
Nach den Berechnungen von Discovergy kann ein typischer Kunde so allein im ersten Jahr bis zu 350 Euro sparen – nach Abzug der Kosten für den Discovergy-Service. In der Folge belaufen sich die Einsparungen – abhängig von der weiteren Entwicklung des Strommarkts – auf voraussichtlich rund 250 Euro im Jahr. Das beginnt schon damit, dass dank Discovergy die Gebühren entfallen, die Netzbetreiber und Versorger für den Betrieb ihres alten Zählers erheben. Allein dadurch spart der Kunde durchschnittlich 24 Euro im Jahr, womit die Mehrkosten der Discovergy Dienstleistung – jährlich 60 Euro – unter 40 Euro im Jahr liegen.
Die einmaligen Anschlusskosten für einen Discovergy Smart Meter betragen 69 Euro. Die darin enthaltenen Arbeitskosten – rund 50 Euro – kann jeder Haushalt steuerlich absetzen. Und: Für seine Dienstleistung gibt Discovergy sogar ab einem jährlichen Mindeststromverbrauch von 2.000 kWh eine „Geld-zurück-Garantie“: Wenn Discovergy dem Kunden nicht helfen kann, mindestens genau so viel zu sparen, wie die Stromsparberatung kostet, bekommt der Kunde die Mehrkosten automatisch zurück erstattet. Dadurch geht der Kunde keinerlei finanzielles Risiko ein. Zum Vergleich: der durchschnittliche deutsche 2-Personen Haushalt verbraucht 2.800 kWh im Jahr. „Das können wir garantieren, weil wir absolut sicher sind, dass das Einsparpotenzial um ein Mehrfaches über den Kosten liegt“, so Nikolaus Starzacher.
Discovergy ist ein vollkommen unabhängiges Unternehmen und verkauft selbst keinen Strom. Dadurch handelt Discovergy immer im Interesse des Kunden. Dazu gehört auch das Thema Datensicherheit: Anders als bei existierenden Smart Meter Anbietern behält der Kunde die vollständige Kontrolle über seine persönlichen Verbrauchsdaten. Discovergy übermittelt nur das Minimum an notwendigen Informationen an den Versorger, damit er dem Kunden eine korrekte Stromrechnung schicken kann. Unvorhergesehene Nachzahlungen gehören damit der Vergangenheit an, ohne dass der Verbraucher zum „gläsernen Kunden“ wird.
Mehr Informationen findet man unter DISCOVERGY.de
Mi
09
Feb
2011
Smart Metering mit Mainova
Intelligente Stromzähler (Smart Meter) bieten Stromkunden großes Sparpotenzial durch umfassende Kostenkontrolle sowie preisgünstige Stufentarife. Der Energieversorger Mainova hat mit "iVis SparzeitPlus" einen ersten wichtigen Schritt in diese "intelligente Energiezukunft" getan und einen der modernsten Smart-Meter-Tarife Deutschlands entwickelt.
Mainova "iVis SparzeitPlus" ist eine Zusatzoption zu den gängigen Tarifen "Strom Classic", "Strom Direkt" und "Novanatur" im Frankfurter Mainova-Stromnetzgebiet. Der Tarif kostet zum Start 2,49 Euro monatlich und ist in drei Zeitzonen eingeteilt, in denen je nach Uhrzeit und Wochentag der Strom bis zu zwei Cent je Kilowattstunde (kWh) günstiger ist.
Ein intelligentes Visualisierungstool (iVis) zeigt den Verbrauch übersichtlich auf dem heimischen Computer. Zudem gibt es eine kostenlose App für das iPhone/iPad, weitere Apps für andere Handy-Betriebssysteme (z.B. Android) sind geplant.
Den notwendigen Smart Meter erhält der Kunde von der Mainova AG kostenlos,
falls der "iVis"-Vertrag nicht innerhalb von 24 Monaten gekündigt wird. Das Gerät wird anstelle des gewöhnlichen Stromzählers eingebaut und erfasst alle 15 Minuten exakt den Strom-verbrauch. Per Mobilfunk werden die Daten sicher verschlüsselt an die Mainova übertragen und dort aufbereitet. Anschließend kann der Kunde die Daten in einem passwort-geschützten Bereich einsehen und analysieren.
Mit dem Smart-Meter-Tarif kann der Kunde seine Stromkosten deutlich reduzieren. Ein Vier-Personen-Haushalt (5.500 kWh Jahresverbrauch) kann 92 Euro im Jahr sparen - durch die Sparzeiten, eine Verlagerung von 10 % des Stromverbrauchs in günstigere Zeiten sowie eine angenommene Einsparung von 5 % aufgrund des bewussteren Umgangs mit Energie. Die zusätzlichen Kosten von 2,49 Euro pro Monat für "iVis" sind darin bereits eingerechnet. Ein Zwei-Personen-Haushalt (3.000 kWh/Jahr) kommt so auf eine Ersparnis von 36 Euro im Jahr. Werden 10 % Energieeinsparung angenommen, zahlt ein Vier-Personen-Haushalt jährlich 150 Euro weniger, ein Zwei-Personen-Haushalt 68 Euro weniger.
Mainova-Vertriebsvorstand Dr. Marie-Luise Wolff hob hervor: "Mit dem Drei-Zeitzonen-Tarif, der kostenlosen App und dem niedrigen Monatspreis bietet die Mainova ihren Kunden deutlich mehr als andere Energieversorger mit ihren Smart-Meter-Tarifen." Die Mainova wolle das Angebot "intelligenter Tarife" noch ausbauen und plane dazu eine komplette "iVis"-Produktfamilie.
So werde derzeit ein Tarif "iVis Home Automation" entwickelt, ergänzte Dr. Wolff. Dabei könnten unter anderem Wohnräume individuell geheizt und gelüftet oder die gesamte Haustechnik mit einem PC oder Smartphone gesteuert werden. Weitere Einsatz-möglichkeiten seien - je nach Entwicklung bei den intelligenten Netzen - beispielsweise Sicherheits- und Überwachungssysteme für Häuser oder automatische Notrufsysteme zu Pflege- und Krankendiensten.
Der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer sagte mit Blick auf die Entwicklung intelligenter Zähler und Netze: "Die Zukunft der Energieerzeugung ist dezentral, ökologisch und effizient. Dabei werden die Steuerung von Erzeugung und Verbrauch sowie die Speicherung der Energie zentrale Rollen spielen. Energieinfrastruktur und Kommunikationstechnologie werden zu intelligenten Systemen, so genannten Smart Grids, zusammenwachsen."
Dieser technologische Umbruch habe seine Ursache vor allem im stetigen Zuwachs erneuerbarer Energien, der angestrebten Einführung von Elektrofahrzeugen sowie Effizienzzielen, fügte Dr. Alsheimer hinzu. Ein solcher Wandel sei ohne starke Stadtwerke und leistungsfähige Verteilnetzbetreiber nicht zu erreichen. Denn diese Unternehmen wüssten, wie komplexe Erzeugungs- und Verbrauchsverhältnisse vor Ort in den Netzen auf lokaler oder regionaler Ebene gebündelt werden können. Gerade die Stadtwerke und die örtlichen Netzbetreiber seien gefordert, wenn Verteilnetze umgebaut und Projekte zur dezentralen Erzeugung gestartet werden, sagte Dr. Alsheimer.
Weitere Informationen zum Tarif "iVis SparzeitPlus" gibt es im Internet unter www.mainova.de/ivis, an der Mainova ServiceLine unter der kostenlosen Rufnummer 0800 11 444 88 oder im Mainova ServiceCenter in der Frankfurter Innenstadt (Stiftstraße 30).
Quelle: PM
Mi
09
Feb
2011
in Essen stellt TelDaFax sein Smart Metering Konzept vor, das noch in diesem Jahr mit einer eigenen Tochter, der TelDaFax Smart GmbH, bundesweit an den Start gehen soll.
Für die mit der Messe beginnende Pilotphase sucht man 20 Testkunden, die Smart Metering auf Alltagstauglichkeit prüfen sollen. Die Funktionsweise des intelligenten Zählerwesens wird jetzt
live auf der Messe präsentiert.
Die neue Stromrichtlinie im dritten EU-Binnenmarktpaket fordert die Einführung von „intelligenten Messsystemen“, also Smart Metering, für alle Verbraucher.
Bis 2020, so die Richtlinie, sollen mindestens 80 Prozent aller Stromkunden Smart Meter erhalten. Mit einem solchen intelligenten Stromzähler kann nicht nur die Gesamtmenge der verbrauchten Energie registriert werden, sondern auch, wann wie viel aus dem Netz bezogen wird. Seit dem 1. Januar 2010 ist der Einbau der neuen, digitalen Zähler-Generation in Neubauten und bei größeren Renovierungen gesetzlich vorgeschrieben.
Grundsätzlich kann jedoch jeder vom Smart Meter profitieren. "Mit der Einführung von Smart Metering setzen wir ein weiteres deutliches Zeichen als kundenorientierter
Energiedienstleister“, erklärt Klaus Bath, Vorstandsvorsitzender der TelDaFax Holding AG. „Wir ermöglichen unseren Kunden, ihren Gesamtverbrauch, aber auch den Verbrauch einzelner Geräte zu
ermitteln. So entsteht für den Kunden ein individuelles Verbrauchsprofil, das Aufschluss über die persönliche Energienutzung gibt.“ Noch in diesem Jahr wolle man in einer Pilotphase mit 20
Testkunden erproben, wie und unter welchen Bedingungen Smart Metering optimal eingesetzt werden kann.
Neben dem Basisdienst Smart Metering sollen weitere Dienste wie z.B. Smart Home angeboten werden. So können alle im Haushalt elektronisch betriebenen Geräte, von der Waschmaschine bis zur
Wohnzimmerlampe, über WLAN kabellos überwacht und geschaltet werden – bequem zum Beispiel über SmartPhones, wie iPhone, iPad, oder den PC. Möglich macht´s eine Art Mini-Server, der in einer
beliebigen Steckdose im Haus oder der Wohnung eingesteckt ist und die Geräte per Funk steuert. Auch das Management von Gruppen, in denen jeweils mehrere Anschlüsse zusammengefasst sind, ist
machbar. Zum Beispiel können zum Schlafengehen per Finger-Touch auf dem iPhone die Jalousien heruntergelassen, der Fernseher ausgeschaltet, die Heizung reguliert und der Start der Kaffeemaschine
am nächsten Morgen programmiert werden.
Die Smart Metering-Services werden von der künftigen TelDaFax SMART GmbH bundesweit angeboten. Am TelDaFax-Messestand (Halle7-204) können sich Besucher live davon überzeugen, wie das smarte
Konzept im Alltag funktionieren wird.
Quelle: PM
Mi
09
Feb
2011
Elster (NYSE: ELT) zeigt den neu entwickelten intelligenten Stromzähler AS300 und die neu entwickelte, schnell einsetzbare Sofortlösung Rapid Deployment Solution (RDS) auf der diesjährigen
E-World in Essen, die noch bis 10. Februar 2011 stattfindet.
Die E-World ist eine der wichtigsten Messen in Europa für die Energie- und Wasserbranche, die sich auch als Diskussionsplattform mit Smart Grids und der Zukunft einer effektiven Energieversorgung
befasst.
Der AS300 ist ein wesentlicher Bestandteil der Lösungen von Elster für Advanced Metering Infrastructure (AMI) und ermöglicht ein zeitgleiches Datenmanagement von intelligenten Zählern für Strom,
Gas und Wasser. Mit einer umfassenden Reihe von austauschbaren Features und Funktionen entwickelt Elster marktspezifische Varianten, die auf die individuellen Kundenanforderungen angepasst werden
können.
Der AS300 ist eine modulare Lösung für die Infrastruktur der Datenkommunikation von sowohl Weit- (Wide Area Network – WAN) und Nahverkehrsnetzen (Local Area Network - LAN), als auch für Heimnetze
(Home Area Network – HAN). Diese Modularität gibt Kunden Investitionssicherheit und Flexibilität, denn über die gesamte Lebensdauer des Zählers kann schnell und einfach die
Kommunikationstechnologie ausgetauscht werden, wenn sich die Technologie oder die regulatorischen Rahmenbedingungen weiterentwickeln.
Elster bietet eine breite Auswahl an unterstützten Kommunikationsprotokollen an, um den Marktanforderungen gerecht zu werden: GSM/GPRS, PLC, RF für WAN/LAN Kommunikation und M-Bus (kabelbasiert
oder kabellos), Wavenis und ZigBee für HAN Kommunikation. Der AS300 kann sehr leicht in Meter Data Management Systeme (MDM) und Anwendungen für Zählerfernauslesungen (ZFA) integriert werden. Die
große Auswahl an verschiedenen Kommunikationslösungen ermöglicht eine sichere und zuverlässige Zwei-Wege-Kommunikation der Messgeräte.
Der AS300 erfüllt die aktuellen Industriestandards für Datenschutz und Datensicherheit und bietet Kunden zusätzliche geschützte Technologie gegen Missbrauch und Manipulation. Der Zähler ist
speziell für die Anforderungen an die Integration von Daten verschiedener Quellen (Multi-Utility) entwickelt worden und ermöglicht die auswählbare und definierbare Überwachung der Stromqualität
sowie die Erstellung von Profilen der Datenquellen von weiteren vorhandenen Geräten. Durch die Nutzung dieser umfassenden Informationen können Versorger und Versorgungsnetzbetreiber die
Leistungsfähigkeit ihrer Netze im laufenden Betrieb optimieren.
Mit einem modernen und ästhetischen Design für die in Europa typischen Installationen direkt in Haushalten wird der AS300 zunächst in Europa vermarktet. Das hilft den europäischen
Versorgungsunternehmen bei der Umsetzung der EU-Richtlinie 2009/28/EC, die vorsieht, dass bis zum Jahre 2020 in 80 Prozent der europäischen Haushalte intelligente Zähler (Smart Meters)
installiert sein sollen.
Die zunächst für den europäischen Markt entwickelte RDS-Lösung wird auf der E-World 2011 erstmals vorgestellt. Sie ermöglicht eine schnelle Installation von kompletten Smart Metering-Lösungen vom
Zähler bis zum passenden MDM. Diese skalierbare Lösung erlaubt eine einfache und flexible Installation sowohl für kleinere Systeme mit nur so wenigen wie Tausend Endpunkten, als auch für Systeme
mit mehreren Hunderttausend Endpunkten. Das hilft Versorgungsunternehmen unterschiedlicher Größe kostengünstige Smart Metering-Netzwerke schneller als bisher zu implementieren. Elster wird diese
Lösung in naher Zukunft in eine Reihe von Märkten einführen.
über Elster:
Elster (NYSE: ELT) ist einer der weltweit führenden Hersteller und Anbieter hochwertiger Anlagen, Geräte und Dienstleistungen für die Gas-, Strom- und Wassermessung. Elsters Angebot umfasst
Lösungen zur Überwachung und Kontrolle von Ressourcenverteilung, innovative und intelligente Messsysteme (Smart Meters), Lastüberwachung (Demand response), Netzwerk- und Softwarelösungen sowie
Komponenten für Datenkommunikation. Die Produkte unterstützen Kunden und Verbraucher in Energieeffizienz und Ressourcenschonung. Elsters Produkte werden von Versorgungsunternehmen sowohl in den
traditionellen Märkten als auch in den Zukunftsmärkten für intelligente Ressourcennetze (Smart Grids) breit eingesetzt.
Weltweit sind mehr als 200 Millionen Elster-Zählereinheiten in den letzten 10 Jahren installiert worden.
Mit über 7.000 Mitarbeitern ist die Elster Group SE in 38 Ländern weltweit vertreten und vertreibt in mehr als 130 Ländern ihre Produkte. Der Unternehmenssitz der Elster Group SE ist in
Essen, Deutschland.
Für weitere Informationen besuchen Sie www.elster.com.
Mi
09
Feb
2011
Pilotkunden für Forschungsprojekt gesucht.
Die CRM-Beratung movento stellt auf der E-world energy & water in Essen (8. bis 10. Februar) erstmals den e-configurator vor. Dieser wird als gemeinsames Forschungsprojekt mit der Fachhochschule Kaiserslautern entwickelt.
Die innovative Lösung unterstützt Energieunternehmen bei der proaktiven Kundenansprache. Mit dem e-configurator können zukünftig schnell und passgenaue Stromtarife oder Produktpakete für Haushalts- und Gewerbekunden konfiguriert und kalkuliert werden. Er ermöglicht die flexible Anpassung von Tarifen und unterstützt die Tarifgestaltung und Preiskalkulation sowohl für klassische, als auch dynamische (z.B. zeit- oder lastvariable) Tarife.
Der e-configurator wird als Web-Service im Browser aus jedem beliebigen CRM-System aufgerufen und ist nahtlos in den Vertriebs- und Abrechnungsprozess eingebunden. Er bietet optimale Voraussetzungen für lastabhängige Änderungsprozesse in Echtzeit: Durch einfache Produktgestaltung und –anpassung kann ein Unternehmen schnell auf veränderte Marktanforderungen reagieren oder individuell zugeschnittene Angebote für Bestandskunden gestalten – eine wesentliche Voraussetzung, um Kunden langfristig zu binden.
Die Benutzerführung ist denkbar einfach, da der Anwender schrittweise durch den Kon-figurationsprozess geleitet wird. Angedacht ist zudem eine Anbindung als Customer Self-Service in Form eines
Kundenportals für Endkunden.
Die FH Kaiserslautern sucht gemeinsam mit der movento GmbH Pilotkunden für das Forschungsprojekt. Geleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Christian Aichele, Fachhochschule Kaiserslautern /
Fachbereich Betriebswirtschaft.
movento auf der E-world:
movento wird auf der E-world energy&water in Essen vom 8. bis 10. Februar 2011 am SAP -Partnerstand in Halle 3, Standnummer 3-322 vertreten sein.
Fr
04
Feb
2011
Mit der Einführung variabler Tarife müssen sich Versorger einerseits für eine Technik entscheiden, die smarte Tarife optimal in die Praxis umsetzt. Andererseits wollen sie flexibel bleiben, weil noch niemand weiß, wie Gesetzgeber und Endverbraucher mit Smart Metering umgehen werden. Und nicht zuletzt soll die Einführung möglichst kosteneffizient sein. Wer all das berücksichtigen will, braucht eine ziemlich wandlungsfähige Technik. Vor diesem Hintergrund präsentiert sich metaCount – eine Marke der swb Messung und Abrechnung – auf der E-world 2011 ganz im Zeichen des Chamäleons: mit den Smart-Metering-Lösungen HOMEportal und WEBportal. Deren Technik ist vollkommen flexibel und kann sich bei veränderten Anforderungen, zum Beispiel durch die Gesetzeslage oder durch Praxiserfahrungen, jederzeit anpassen.
Zur Auswertung des Verbrauchs verfügt der Nutzer bei beiden Lösungen über umfangreiche Analyse- und Chartfunktionen, die er am Computer abrufen kann. Herzstück beider Systeme ist ein
elektronischer Drehstromzähler mit digitaler Anzeige der Leistung in W und der Arbeit in kWh.
Beim metaCount WEBportal – unserer Online-Variante – kommuniziert der Smart Meter per MUC mit dem metaCount Leitstand, der sämtliche Daten verarbeitet. Der Haushaltskunde kann seine
Verbrauchsdaten über einen sicheren Internetzugang abrufen und analysieren.
Beim metaCount HOMEportal – unserer Offline-Variante – wird der Smart Meter mit einer Schnittstelle ausgerüstet. Von dieser überträgt der Haushaltskunde seine Verbrauchsdaten auf einen speziellen USB-Stick und damit auf seinen Rechner.
So behält er sämtliche Daten zu jeder Zeit in den eigenen vier Wänden.
Interessierte können sich auf der E-world 2011 in Essen eingehend über beide Portale informieren. Vom 08.-10.02.2011 wartet auf alle Besucher am metaCount Messestand 336 in Halle 3 dazu noch eine
„tierische Überraschung“: Passend zu unserer Technik können sie noch ein kleines Extra mit nach Hause nehmen.
Quelle: PM 020211
Über metaCount:
Die swb Messung und Abrechnung GmbH bietet unter der Marke metaCount Dienstleistungen rund ums Zählen, Messen und Abrechnen. Mit intelligenten Lösungen unterstützt das Bremer Unternehmen Energieversorger in ganz Deutschland beim hochaktuellen Thema Effizienzsteigerung.
Do
03
Feb
2011
E-world energy & water 2011
Unter dem Motto Powering a smarter planet - with IBM solutions for energy stellt IBM Lösungen für intelligentes Energiemanagement und Smarter Cities vor
Düsseldorf - 01 Feb 2011: Mehr Intelligenz für das Management von Energienetzen, IT-Lösungen für Entwicklung und Einführung innovativer Kundenservices sowie eine neue Plattform für eine
integrierte Stadtverwaltung - das sind die zentralen Themen der IBM auf der E-world energy & water 2011. Unter dem Motto “Powering a smarter planet - with IBM solutions for energy“ zeigt IBM unter anderem, wie Smart Metering die Wertschöpfungskette der
Energieversorger verändern kann und welche neuen Dienstleistungen möglich werden. Ein weiterer Demopunkt beschäftigt sich mit dem Thema „Smarter Cities“: In Essen präsentiert IBM
erstmals in Deutschland das City Operations Center, eine Plattform, mit deren Hilfe zentrale Prozesse in einer Kommune intelligent und vorausschauend gesteuert werden können. IBM wird ihre
Lösungen in Halle 7 auf dem Stand 7-509 vorstellen.
Neue Technologien, mehr Intelligenz und der Einsatz erneuerbarer Energien verändern die Rahmenbedingungen und Optionen für die Versorgungsnetze und Geschäftsmodelle von Energieunternehmen.
Weltweit wird an Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz und Energieeinsparung gearbeitet. IBM zeigt auf der E-world 2011, wie Energieversorger durch Smart Metering ihr
Geschäftsprozessmanagement optimieren und stärker automatisieren können. Vorgestellt wird unter anderem ein Szenario für die Prozess- und Workflowsteuerung nach Bundesnetzagenturvorgabe, bei dem
auch externe Partner miteinbezogen werden können.
Beim Schwerpunkthema Smart Meter to Cash stellt IBM eine massentaugliche Lösung für die Zählerdatenerfassung, -Verarbeitung, das Management der Daten und die
Abrechnung vor. Als Kernprozess für Smart Metering und mögliche weitere Mehrwertdienste ist die IBM Smart Meter to Cash-Lösung, die im Rahmen von Cloud Computing betrieben wird, eine Basis für
neue Geschäftsmodelle.
Ein weiterer Demopunkt ist das Energieportfoliomanagement (EPM) mit SAP. Demonstriert wird die Funktionsweise von EPM als wesentliche Grundlage für das Beschaffungsmanagement.
Interessant sowohl für Energieversorger als auch für private Haushalte ist das in Essen erstmals vorgestellte Konzept eines Energieeffizienzportals. Mit dessen Hilfe kann einerseits der
Energieverbrauch im Haus optimiert werden, andererseits können Energieanbieter zusätzliche Services, zum Beispiel Energieberatung oder Benachrichtigungen bei ungewöhnlichen Ereignissen,
anbieten.
City Operation Center
Immer mehr Städte und Kommunen beschäftigen sich mit der Frage, wie sie ihre Verwaltungen und Prozesse intelligenter gestalten können - das Thema Integration spielt dabei eine zentrale Rolle.
Denn eine Stadt ist ein „System von Systemen“. Zwischen Straßennetz, Versorgungsnetzen für Strom oder Wasser, Kommunikation und anderen Infrastrukturen gibt es starke Abhängigkeiten. Das von IBM
neu entwickelte und auf der E-world erstmals in Deutschland präsentierte City Operations Center (COC) ist eine Plattform, die in der Lage ist, Informationen aus den unterschiedlichen Netzen zu
integrieren, zu aggregieren und sie zentral verfügbar zu machen. Neben der Überwachung vereinfacht das COC damit auch das Berichtswesen, Bearbeitungsvorgänge sowie Kooperation zwischen Bereichen
der öffentlichen und privaten Verwaltung. Hinzu kommt, dass hierüber eine signifikante Einsparung der CO2-Emissionen möglich wird.
IBM auf der E-world energy & water 2011 findet man am Stand 7-509!
Quelle: PM
Di
01
Feb
2011
Telekom baut elektronischen Zähler zur Drehscheibe für das intelligente Haus aus.
Der internationale Spezialist für elektronische Zähler Hexing baut einen neuartigen Smart Meter. Bislang erforderte die Lösung der Deutschen Telekom zum Auslesen, Übertragen und Verarbeiten von Verbrauchsdaten den elektronischen Zähler und zusätzlich eine Kommunikationsbox. Hexing verheiratet nun diese beiden Geräte. Damit wird die Lösung kostengünstiger und einfacher. Das Gerät kommt im August auf den Markt.
Mit diesem Zähler halbiert sich die Installationszeit auf etwa die Hälfte. Die Frage der Datenübertragung zwischen Zähler und Kommunikationsbox entfällt. Das Gerät arbeitet zuverlässiger als die erste Generation der elektronischen Zähler und weist eine längere Lebensdauer auf. Darüber hinaus kann diese neue Generation künftig auch die Haustechnik steuern.
"Mit diesem neuartigen Zähler erhalten Energieversorger, Messstellenbetreiber und die Wohnungswirtschaft eine zukunftssichere Lösung für die Energie- und Haustechnik", erklärte Gabriele Riedmann de Trinidad, verantwortlich für das Geschäftsfeld Energie bei der Deutschen Telekom. "Das Gerät bietet deutliche Preis- und Qualitätsvorteile und fügt sich nahtlos ein in unsere Dienstleistung für das Auslesen, Übertragen und Verarbeiten von Verbrauchsdaten. Darüber hinaus zieht damit auch schon die Intelligenz für das Steuern der Haustechnik in den Keller ein."
Die Deutsche Telekom zeigt ihre Smart-Metering Lösung zusammen mit Hexing auf der E-world 2011 am Stand 7-111 (Halle 7).